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Bieler Stadtrat für Landabgabe an Georg Fischer

Eine Hürde weniger für den Neubau des Schaffhauser Industriekonzerns Georg Fischer (GF) in Biel: Der Stadtrat hat am Mittwochabend der Abgabe von 23'000 Quadratmetern Land im Baurecht zugestimmt.

Daumen hoch auch vom Stadtrat: Biels Stadtpräsident Erich Fehr (rechts, mit dem bernischen Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher) bei der Präsentation der Neubaupläne von Georg Fischer.
Daumen hoch auch vom Stadtrat: Biels Stadtpräsident Erich Fehr (rechts, mit dem bernischen Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher) bei der Präsentation der Neubaupläne von Georg Fischer.
Keystone

Georg Fischer (GF) wird über ihre Tochter Mikron Agie Charmilles AG alles in allem rund 100 Millionen Franken in ein modernes Produktions- und Administrationsgebäude im Osten der Stadt Biel investieren. Dort wird die Firma 460 Arbeitsplätze einrichten.

Verlegte und neu geschaffene Arbeitsplätze

Rund 250 Arbeitsplätze sollen vom bestehenden Standort Nidau/Ipsach dorthin verlegt werden, 100 aus einem Werk im solothurnischen Luterbach. Der Rest dient dazu, die Kapazität für die Produktion von Hochgeschwindigkeitsfräsmaschinen zu erhöhen und bisher von Dritten bezogene Standardmaschinen selber zu fertigen. Weitere Arbeitsplätze könnten in den kommenden Jahren entstehen, zum Beispiel im Bereich neuer Technologien.

Dafür stellt die Stadt Biel der Unternehmung eine Landreserve von 5500 Quadratmetern zur Verfügung. Der zu verzinsende Landwert ist auf 250 Franken pro Quadratmeter festgesetzt. Das entspricht 5,75 Millionen für das Bauland und 1,375 Millionen für die Landreserve.

Einstimmige Annahme

Bei der Vorstellung des Projekts sagte Stadtpräsident Erich Fehr, neben den neuen Sportstadien entstehe im Bieler Bözingenfeld ein industrieller Leuchtturm. Die Fraktionen bezeichneten das Geschäft als sehr erfreulich und stimmten ihm ohne Gegenstimme und Enthaltung zu.

Die Bieler Bevölkerung wird im kommenden November über die Landabgabe abstimmen. Dies und die Baubewilligung vorausgesetzt, will die GF-Tochter den Neubau 2016 in Angriff nehmen. 2018 soll das neue Werk in Betrieb gehen.

SDA/mb

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