Biel soll zweisprachige Plakate auf deutsch und «en français» fördern

Biel

Die Stadt Biel soll die Zweisprachigkeit auf Werbeplakaten fördern. Das fordert der Rat für französischsprachige Angelegenheiten des zweisprachigen Amtsbezirks Biel (RFB).

Welsche Bieler kritisieren seit langem, dass die Mehrzahl der Plakate ausschliesslich deutschsprachig sei – so wie hier im September 2015 im Kongresshaus in Biel auf dem Werbeplakat des Schweizerischen Baumeisterverbands.

Welsche Bieler kritisieren seit langem, dass die Mehrzahl der Plakate ausschliesslich deutschsprachig sei – so wie hier im September 2015 im Kongresshaus in Biel auf dem Werbeplakat des Schweizerischen Baumeisterverbands.

(Bild: Keystone)

Die Werbebotschaft auf Plakaten auf deutsch und französisch: Diese Meinung vertritt der Rat für französischsprachige Angelegenheiten des zweisprachigen Amtsbezirks Biel (RFB) und stellt sich damit hinter einen Vorschlag der Stadtregierung.

Der Entwurf für ein neues städtisches Reklamereglement befindet sich zurzeit in der Vernehmlassung. Welsche Bieler kritisieren seit langem, dass die Mehrzahl der Plakate ausschliesslich deutschsprachig sei.

Dabei stünden die Plakate der grossen nationalen Werbeagenturen oftmals in beiden Sprachen zur Verfügung, schreibt der RFB in einem Communiqué vom Dienstag. Die Stadt könnte bei bewilligungspflichtiger Reklame ihren Einfluss geltend machen.

Wie das genau geschehen soll, lässt der RFB offen. Er stellt sich eine effiziente Lösung vor, die dem gesunden Menschenverstand entspricht. Die Zweisprachigkeit solle unter Einhaltung der Verhältnismässigkeit und der Handels- und Gewerbefreiheit gefördert werden.

ngg/sda

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