Besetzer auf dem Viererfeld

Ein Besetzerkollektiv ist mit Wohn- und Lastwagen auf dem Berner Viererfeld aufgefahren. Es wehrt sich gegen die geplante Zwischennutzung.

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Ab nächstem Frühling sollen auf der Wiese im Viererfeld Zwischennutzungsprojekte realisiert werden. Interessierte können derzeit bei der Stadt Bern Bewerbungen dafür einreichen.

Seit Mittwoch ist nun die Hälfte des zukünftigen Quartierparks im Viererfeld besetzt. Mehrere Wohn- und Lastwagen stehen auf dem Feld. Auf der Website «Barrikade.info» schreibt ein Besetzer-Kollektiv, dass es die Belebung ungenutzter Plätze grundsätzlich begrüsse. Allerdings missfällt den Aktivisten die Art und Weise der Umsetzung: «Begleitet durch offizielle Behörden bringt die Nutzung Konsumdruck und Restriktionen, wie beispielsweise zunehmende Überwachung, verschwindende Schlafgelegenheiten oder unverhältnismässige Lärmbeschränkung mit sich.»

Die Gruppe will ein Zeichen dagegen setzen, dass «das Gebiet für eine der gewünschten Norm entsprechenden Zielgruppe attraktiver gestaltet wird, während Menschen ausserhalb dieser Zielgruppe verdrängt werden.»

Die Stadt habe Kenntnis von der Besetzung des Viererfelds, sie sei von den Besetzern per Mail informiert worden, hiess es beim städtischen Informationsdienst. Es gehe nun seitens Stadt darum, gemeinsam mit dem Kanton das weitere Vorgehen zu klären. (flo/hae/pd)

Erstellt: 08.11.2018, 17:59 Uhr

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