Berns ewige Liebe zur Reitschule

Nächste Woche feiert die Reitschule ihr 30-jähriges Bestehen. Die Stadt Bern und ihr umstrittenes alternatives Kulturzentrum halten sich fest umschlungen, und man könnte sagen: Die Reitschule hat Bern besser im Griff als umgekehrt.

  • loading indicator
Jürg Steiner@Guegi

Man möchte hierbleiben, auf der Eisentreppe über dem Innenhof der Reitschule. Die Herbstsonne schickt weiches Licht an die verwitterte Wand, über die verfärbte Blätter einer Kletterpflanze fallen wie ein orientalischer Vorhang.

Unten bewegen sich in Zeitlupe ein paar Menschen oder sitzen um Tische. Nichts Aggressives, nichts Kontroverses, nichts Böses, nur schön und friedlich. So könnte es bleiben. Für immer.

Die Ewigkeit ist eine Dimension, die für das Kulturzentrum Reitschule langsam, aber sicher Realität wird. Am kommenden Dienstag ist es 30 Jahre her seit der Eroberung des stillgelegten, versifften Pferdebetriebs auf der Schützenmatte durch Berns aufgewühlte Jugend.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt