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Strasse blockiert, Bus versprayt, Polizisten angegriffen

In der Nacht auf Samstag haben Vermummte eine Strassenblockade errichtet und einen Bernmobil-Bus versprayt. Auch die Polizei wurde angegriffen.

Komplett versprayt: Der Linienbus vor der Schützenmatte.
Komplett versprayt: Der Linienbus vor der Schützenmatte.
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Über ein Dutzend vermummter Personen hat in der Nacht auf Samstag auf der Neubrückstrasse in Bern eine Barrikade errichtet und einen so gestoppten Linienbus von Bernmobil versprayt. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern wurden beim Versuch, die Blockade aufzulösen, massiv mit Flaschen und Steinen angegriffen, wie die Polizei mitteilte.

Die Meldung über die Blockade der Neubrückstrasse war um 23.40 Uhr bei der Polizei eingegangen. Die Polizisten seien bei ihrem Eintreffen unverzüglich von über einem Dutzend vermummter Personen gezielt angegriffen worden. Flaschen, Steine sowie eine Leuchtpetarde wurden gegen die Einsatzkräfte geworfen. Um die eigene Sicherheit sowie diejenige der Businsassen zu gewährleisten, hätten die Polizisten Gummischrot eingesetzt, heisst es in der Mitteilung. Die Vermummten hätten sich daraufhin rasch ins Innere der nahen Reitschule zurückgezogen. Die Lage beruhigte sich.

In der Folge gelang es den Einsatzkräften, den Raum für die Aufräumarbeiten freizuhalten und den Bus schliesslich wegfahren zu lassen. Verletzt wurde nach aktuellem Kenntnisstand niemand. Durch die Flaschen- und Steinwürfe wurde das Patrouillenfahrzeug massiv beschädigt. Ebenso entstand Sachschaden am Bus von Bernmobil.

Dass ausgerückte Polizeikräfte angegriffen würden, komme immer wieder vor, sagt Christoph Gnägi, Mediensprecher der Kantonspolizei. Barrikaden oder versprayte Busse seien hingegen nicht sehr häufig. Das letzte Mal seien im September 2014 bei der Schützenmatte Strassenblockaden errichtet und teilweise angezündet worden. Ein Jahr vorher, im Oktober 2013, wurde ebenfalls bei der Schützenmatte ein Bus mit einem Einkaufswagen angehalten und versprayt.

pkb/mab

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