Berner Schulanlage Kleefeld soll erneuert werden

Bern

Die Stadt Bern will die drei Gebäude der Schulanlage Kleefeld abreissen und durch zwei Neubauten ersetzen. Die Doppelturnhalle soll allerdings saniert werden.

<b>Alle Gebäude der Schulanlage Kleefeld</b> sollen abgerissen werden. Nur die Turnhalle will die Stadt sanieren.

Alle Gebäude der Schulanlage Kleefeld sollen abgerissen werden. Nur die Turnhalle will die Stadt sanieren.

(Bild: Susanne Keller)

Die Stadt Bern will die drei Gebäude der Schulanlage Kleefeld durch zwei Neubauten ersetzen. Die bestehenden Gebäude aus den 1970er-Jahren sind baulich in schlechtem Zustand. Die Doppelturnhalle soll indessen nicht abgerissen, sondern saniert werden.

Der Stadtberner Gemeinderat hat für das Projekt einen Baukredit von 59,22 Millionen Franken zuhanden des Stadtparlaments verabschiedet. Die Stimmberechtigten können sich voraussichtlich im Mai 2019 zum Projekt äussern, wie der Gemeinderat am Donnerstag mitteilte.

Die Volksschule Kleefeld in Bümpliz wurde in den Jahren 1971 bis 1973 erbaut. Trotz regelmässigem Unterhalt sind die Gebäude heute stark sanierungsbedürftig. Ausserdem entsprechen sie laut Gemeinderat nicht mehr aktuellen Standards für einen zeitgemässen Unterricht.

Für seinen Entscheid stützte sich der Gemeinderat auf eine Studie, die einen Neubau statt der Sanierung vorschlug. Mit einem Neubau könnten die Anforderungen an Energieeffizienz und zeitgemässen Schulraum besser erfüllt werden. Zudem könnten die Bauten besser ins Quartier integriert werden.

Die Stadt Bern schrieb einen Architekturwettbewerb aus. Das Siegerprojekt sieht vor, die drei bestehenden Schulbauten durch ein vierstöckiges Primarstufengebäude und ein zweistöckiges Basistufengebäude zu ersetzen. Der Aussenraum der Schulanlage soll aufgewertet werden, so dass er vermehrt auch vom Quartier genutzt werden kann. Anders als die Schulgebäude soll die Doppelturnhalle nicht abgerissen werden. Sie erfüllt grundsätzlich die Anforderungen an einen zeitgemässen Unterricht. Saniert werden müssen die Gebäudehülle und die Haustechnik.

Sagt das Stimmvolk Ja zum Projekt, könnten die Bauarbeiten in rund einem Jahr starten, hofft der Gemeinderat. Die Turnhalle würde dann voraussichtlich im Sommer 2020 wieder in Betrieb genommen, die Neubauten auf den Schuljahresbeginn 2022/23. Während der Bauphase sind für die jüngsten Kinder provisorische Modulbauten auf dem Schulareal geplant. Die älteren Kinder besuchen den Unterricht in benachbarten Schulhäusern.

chh/sda

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