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Berner Sanitätspolizei rückte täglich 48-mal aus

Im vergangenen Jahr musste die Sanitätspolizei mehr Einsätze leisten als im Vorjahr: Die Equipen rückten durchschnittlich 48-mal pro Tag aus und trafen in 95 Prozent der Notfalleinsätze innert 15 Minuten am Einsatzort ein.

Das Betriebsgebäude der Sanitätspolizei Bern an der Murtenstrasse. Im Jahr 2015 leisteten die Einsatzteams durchschnittlich 48 Einsätze pro Tag.
Das Betriebsgebäude der Sanitätspolizei Bern an der Murtenstrasse. Im Jahr 2015 leisteten die Einsatzteams durchschnittlich 48 Einsätze pro Tag.
zvg

Die 160 Mitarbeitenden der Sanitätspolizei rückten im letzten Jahr total 17‘862 Mal aus (Vorjahr 16‘849) und legten dabei mit den Einsatzfahrzeugen knapp 576‘000 Kilometer zurück.

Sie leisteten mit 14‘109 sogenannten Primärtransporten fast 1‘000 mehr als im Vorjahr. Bei solchen Einsätzen werden Personen vor Ort medizinisch erstversorgt und anschliessend vom Ereignisort in ein Spital oder eine Arztpraxis transportiert.

Die Sekundärtransporte beliefen sich auf total 3‘573 (Vorjahr: 3‘712). Diese Transporte erfolgen nach der Erstbehandlung in einer ärztlichen Praxis oder einem Spital, weil eine weitere Versorgung in einem anderen Spital nötig ist.

Die Dienstleistungen der Sanitätspolizei ausserhalb dieser Transporte, wie zum Beispiel Taucheinsätze, Wasserrettungen, Sicherungsdienste bei Bränden, Pikettdienste oder sanitätsdienstliche Hilfeleistungen, beliefen sich auf 743 (Vorjahr: 851) Einsätze.

Kurze Zeitspanne zwischen Alarmierung und Eintreffen am Einsatzort

Bei Notfalleinsätzen wegen lebensbedrohlichen Verletzungen und Erkrankungen trafen die Equipen in 95 Prozent der Fälle innert 15 Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort ein. Damit wurde die kantonale Vorgabe (in 80 Prozent der Einsätze innert 30 Minuten am Einsatzort) erneut deutlich übertroffen. Dies teilte die Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie der Stadt Bern am Donnerstagmorgen mit.

Eine kurze Zeitspanne zwischen dem Alarmeingang bei der Sanitätsnotrufzentrale 144 und dem Eintreffen professioneller Hilfe vor Ort kann entscheidend für den Genesungsprozess sein. Um diese Zeitspanne zu überbrücken, sei die Mithilfe von Laienrettenden unabdingbar, heisst es im Communiqué.

Deshalb unterstütze die Sanitätspolizei den weiteren Ausbau des gesamtkantonalen sogenannten First-Responder-Systems. Ziel ist es, im gesamten Kanton Bern ein flächendeckendes First-Responder-System zu etablieren, um betroffenen Personen noch vor dem Eintreffen der professionellen Rettungskräfte eine gute medizinische Laienhilfe zukommen zu lassen.

Die Statistik zu den Notfalleinsätzen bezieht sich auf das gesamte Einsatzgebiet der Sanitätspolizei Bern. Dieses umfasst nebst der Stadt Bern 37 Gemeinden in der Region Bern mit insgesamt rund 320'000 Einwohnern.

(pd)

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