Zum Hauptinhalt springen

Berner Parks werden zur Bibliothek

Gute Nachrichten für Leseratten: Seit Mittwoch bieten vier «offene Bücherschränke» in Stadtberner Parks Lesestoff zum Mitnehmen und Austauschen.

sm/cha
Christine Eggenberg, Ursula Wyss und Christoph Schärer (v.l.) vor einem der vier offenen Buchschränke.
Christine Eggenberg, Ursula Wyss und Christoph Schärer (v.l.) vor einem der vier offenen Buchschränke.
zvg/Béatrice Devènes

An einem schönen Sommertag im Park sitzen und ein Buch lesen – für Gemeinderätin Ursula Wyss (SP) eine schöne Sache.

Um dies allen Stadtbewohner zu ermöglichen, lancierte sie gemeinsam mit den Kornhausbibliotheken die «offenen Bücherschränke»: Im Brünnengut, beim Parkcafé in der Elfenau, im Marzilibad und auf dem Marziliplätzli stehen seit Mittwoch wetterfeste Regale aus Stahl und Plexiglas, gefüllt mit Büchern, CDs und Filmen.

In jedem Quartier andere Bücher

«Wir haben den Schrankinhalt jeweils an die demografische Zusammensetzung des Standorts angepasst», erzählt Christine Eggenberg, Direktorin der Kornhausbibliotheken.

Im Westen Berns finde man deshalb auch mehr fremdsprachige Bücher. Bei der Erstbestückung der Schränke wurde ausserdem darauf geachtet, dass verschiedene Medien wie CDs, Filme und Hörbücher zur Verfügung stehen.

«Nimm eins, bring eins!»

Wie der Inhalt der Schränke im September aussehen wird, wenn das Saisonangebot endet, ist aber von den Leseratten abhängig. Getreu der Devise «Nimm eins, bring eins!» sollte jeder, der ein Medium behalten will, dafür ein anderes in den Schrank stellen.

Falls das Pilotprojekt erfolgreich verläuft, könnten künftig noch weitere Schränke in Berns Parkanlagen stehen.

Dieser Artikel wurde automatisch auf unsere Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch