Berner Nationalrätin Evi Allemann kandidiert für VCS-Präsidium

Bern

SP-Nationalrätin Evi Allemann will VCS-Präsidentin werden. Die 34-jährige Bernerin ist damit die erste offizielle Kandidatin für die Nachfolge der Grünen Franziska Teuscher, die seit Jahresbeginn in der Berner Stadtregierung sitzt.

Die Bernerin Evi Allemann ist die erste offizielle Kandidatin für das Amt.

Die Bernerin Evi Allemann ist die erste offizielle Kandidatin für das Amt.

(Bild: Keystone)

Am kommenden Freitag ist Anmeldeschluss für das Amt des VCS- Präsidenten. Allemann bestätigte entsprechende Berichte des «SonntagsBlick» und der «NZZ am Sonntag». Der Schwerpunkt einer möglichen Präsidentschaft des Verkehrsclubs der Schweiz (VCS) ist für Allemann klar: «Nach der Energiewende mit dem Atomausstieg muss jetzt die ökologische Energiewende kommen.»

Ein möglicher Schlüssel dazu sei Mobility-Pricing «für den öffentlichen Verkehr genauso wie für den Individualverkehr», sagte Allemann, die seit Juni 2012 im VCS-Zentralvorstand sitzt. Beim ÖV sei die Schmerzensgrenze aber praktisch erreicht.

Ein Handicap für Allemanns Kandidatur ist, dass mit dem Waadtländer Nationalrat Roger Nordmann bereits ein SP-Vertreter als VCS-Vizepräsident amtet. Die Grüne Franziska Teuscher war zehn Jahre Präsidentin des VCS. Ihre Nachfolge wird am 20. April bei einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung in Bern gekürt.

dln/sda

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