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Berner KMU für tiefere Steuern und gegen neues Energiegesetz

Viele Unternehmen sollen von der Annahme der kantonalen Steuergesetzrevision profitieren. Zu teuer sei jedoch das revidieren des Energiegesetzes, teilte der Verband der Berner KMU mit.

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Bis zu 5'000 kleine und mittleren Unternehmen sollen von der kantonalen Steuergesetzrevision profitieren.
Bis zu 5'000 kleine und mittleren Unternehmen sollen von der kantonalen Steuergesetzrevision profitieren.
PD

Der Verband der Berner KMU empfiehlt die kantonale Steuergesetzrevision zur Annahme. Davon profitierten auch rund 5'000 kleine und mittleren Unternehmen, teilte der Verband am Dienstag mit. Die Vorlage kommt am 25. November vors Berner Stimmvolk.

Die Gewerbekammer - das Parlament des Verbandes - beschloss die Ja-Parole einstimmig. Sie hält die Senkung der Gewinnsteuern für nötig, weil sich sonst manche Unternehmen für neue Investitionen Standorte ausserhalb des Kantons Bern suchen würden. Die Steuerausfälle müssten all jene kompensieren, die nicht einfach wegziehen könnten. Die Gewerbekammer fasste auch bereits die Parolen für die beiden Vorlagen, die am 10. Februar vors Volk kommen sollen.

Nein sagt der KMU-Verband zum revidierten Energiegesetz, das teuer und praxisfremd sei. Es drohe ein Regulierungsdschungel, der die Entwicklungen im Gebäudebereich behindere und das Wohnen unnötig verteure. Ja sagt die Gewerbekammer zum neuen Polizeigesetz, das effizient und zeitgemäss sei. Gegen diese Vorlage haben linke Parteien und Organisationen das Referendum ergriffen, ebenso gegen die Steuergesetzrevision. Gegen das Energiegesetz wehren sich Hauseigentümer und Wirtschaftsverbände mit dem Referendum.

(SDA)

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