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«Berner Gemeinderat hat die schönen Seiten des Nachtlebens anerkannt»

Am Montag fand der zweite runde Tisch zum Nachtleben statt. Die Nachtlebenlobby fühlt sich vom Gemeinderat ernst genommen.

«Nun haben wir gesehen, was möglich ist, wenn die Parteien ihre Eigeninteressen in den Hintergrund stellen und offen über ein Thema reden. Das hat mich gefreut. Beim zweiten runden Tisch zum Nachtleben wurden weitere Vorurteile abgebaut. Seitens der Stadtregierung fielen überraschend viele wohlwollende Worte gegenüber dem Nachtleben. Früher hatte der Gemeinderat ja vor allen die Gewalt und das Littering betont.»tob
«Nun haben wir gesehen, was möglich ist, wenn die Parteien ihre Eigeninteressen in den Hintergrund stellen und offen über ein Thema reden. Das hat mich gefreut. Beim zweiten runden Tisch zum Nachtleben wurden weitere Vorurteile abgebaut. Seitens der Stadtregierung fielen überraschend viele wohlwollende Worte gegenüber dem Nachtleben. Früher hatte der Gemeinderat ja vor allen die Gewalt und das Littering betont.»tob
Tanja Buchser
Alexander Tschäppät hält die Lösung eines erweiterten Moonliner-Angebots für schwer finanzierbar von Seiten der Stadt. Längere Öffnungszeiten könnten hingegen ein Schritt in die richtige Richtung sein.
Alexander Tschäppät hält die Lösung eines erweiterten Moonliner-Angebots für schwer finanzierbar von Seiten der Stadt. Längere Öffnungszeiten könnten hingegen ein Schritt in die richtige Richtung sein.
Andreas Blatter
«Ich  bin positiv überrascht von der grossen Gesprächsbereitschaft. Ein Konsens herrscht bei der Jugendarbeit. Es braucht Freiräume und Angebote für 16- bis 20-Jährige. Auch die Ausdehnung der  Club-Öffnungszeiten bis 5 Uhr morgens am Wochenende hat Support. Im Bierhübeli gilt das schon. Wir stellen fest: Es wirkt selbstregulierend, wenn die Gäste so lange bleiben können, bis sie müde sind, und man sie nicht früher auf die Strasse stellen muss.» tob
«Ich bin positiv überrascht von der grossen Gesprächsbereitschaft. Ein Konsens herrscht bei der Jugendarbeit. Es braucht Freiräume und Angebote für 16- bis 20-Jährige. Auch die Ausdehnung der Club-Öffnungszeiten bis 5 Uhr morgens am Wochenende hat Support. Im Bierhübeli gilt das schon. Wir stellen fest: Es wirkt selbstregulierend, wenn die Gäste so lange bleiben können, bis sie müde sind, und man sie nicht früher auf die Strasse stellen muss.» tob
Christian Pfander
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Rund 50 Politiker und Interessenvertreter haben gestern im Rathaus zum zweiten Mal übers Berner Nachtleben debattiert. Der Gemeinderat informierte die Teilnehmer des runden Tisches über die Resultate der Vernehmlassung zum Nachtlebenkonzept. «Leider waren in der Vernehmlassung nur wenig konkrete Vorschläge darüber eingegangen, wie das Nachtleben künftig aussehen soll», sagte Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP). «Wir haben die Teilnehmer heute gebeten, ihre Ideen via Arbeitsgruppen ins Konzept einzubringen.» Das Ergebnis: Drei Arbeitsgruppen werden gebildet. Die Themen: Jugendangebot, Kulturpolitik und Prävention.

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