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Berner Denkmalpflege: Zurück zur Originalität

Die Berner Denkmalpflege stellt in einem Buch exemplarische Renovationen an 45 Bauten vor. Dass es auch ausserhalb der Altstadt historisch wertvolle Objekte gibt, wird im Band eindrücklich dokumentiert.

Die Denkmalpflege der Stadt Bern zeigt in ihrem Vierjahresbericht – in Form eines gebundenen Buches – 45 exemplarische Umbauten und Sanierungen an kulturhistorisch einzigartigen Bauten. Für Architektur- und/oder Bern-Freunde ist der 400-seitige, reichbebilderte Band gleichsam eine Reise sowohl durch das Unesco-Weltkulturerbe als auch durch die verschiedenen Quartiere der Stadt. In Bern, sagt Denkmalpfleger Jean-Daniel Gross, gibts nicht nur Kirchen, Paläste und Schlösser, die es Wert sind zu pflegen und zu erhalten.

In den Quartieren (und im Buch) gibts Dinge zu entdecken, die von Touristen nicht besucht und von zufällig Vorübergehenden kaum beachtet werden. Eines dieser Beispiele ist ein Haus am Dapplesweg 1 im Weissenbühl. Es wurde 1904/05 von den Bieler Architekten Römer + Fehlbaum gebaut. Die Denkmalpflege spricht von einer «beispielhaften Renovation» dieses «hochdekorativen» Hauses mit Mansarddach. In der offenen, dreigeschossigen Balkonloggia kamen alte Wandmalereien zum Vorschein, die in den 1980er-Jahren mit einem braun-beigen Dispersionsanstrich übermalt und jetzt wieder rekonstruiert wurden.

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