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Berner Burger im Gegenwind

Die Historikerin Katrin Rieder erschüttert mit einem 700-Seiten-Wälzer das schöne Bild von der freigebigen Burgergemeinde Bern. Sie verschweige die Wurzeln ihrer Finanzmacht – und überdies auch Nazifreunde in ihren Reihen.

Sie stehen hinter der neuen zweibändigen Geschichte der Burgergemeinde Bern:   Die Autorinnen und Autoren (von oben rechts nach unten) Birgit Stalder, Georg Kreis, Arlette Schnyder, Martin Stuber und  Sibylle Meyrat sowie Christophe v.Werdt (ganz links) von der Burgergemeinde, Leiter  des wissenschaftlichen Beirats.
Sie stehen hinter der neuen zweibändigen Geschichte der Burgergemeinde Bern: Die Autorinnen und Autoren (von oben rechts nach unten) Birgit Stalder, Georg Kreis, Arlette Schnyder, Martin Stuber und Sibylle Meyrat sowie Christophe v.Werdt (ganz links) von der Burgergemeinde, Leiter des wissenschaftlichen Beirats.
Beat Mathys
Schöne, verschlossene, burgerliche Welt? Das war einmal. Im neu als Mehrgenerationenhaus zugänglichen Burgerspital  und mit ihrem neuen Geschichtswerk öffnet sich die Burgergemeinde Bern dem Publikum.
Schöne, verschlossene, burgerliche Welt? Das war einmal. Im neu als Mehrgenerationenhaus zugänglichen Burgerspital und mit ihrem neuen Geschichtswerk öffnet sich die Burgergemeinde Bern dem Publikum.
Susanne Keller
Auch Berner Burger marschierten mit: Anhänger der Nationalen Front in den 1930er-Jahren im Rafzerfeld.
Auch Berner Burger marschierten mit: Anhänger der Nationalen Front in den 1930er-Jahren im Rafzerfeld.
zvg
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Vorbei die Zeiten, als der Burgergemeinde Bern der dubiose Ruf nachhing, eine verschwiegene Geheimgesellschaft zu sein. Nicht zuletzt die Burger selber haben mit einer Charmeoffensive dazu beigetragen, dass Bern die Burgergemeinde gern hinnimmt. Sie tut ja Gutes. Sie hat den Bärenpark mit einem Startbeitrag angeschoben, sie hilft, den Botanischen Garten zu retten. Was wäre Bern ohne Burgergemeinde.

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