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Bern verbannt Kunststoff-Sammlung aus den Quartieren

Die Stadtberner Bevölkerung kann Kunststoff ab dem 1. Oktober nicht mehr in einer der elf Quartierentsorgungsstellen abgeben. Neu wird Kunststoff nur noch in den vier bedienten Entsorgungshöfen gesammelt.

Kunststoff-Behälter werden künftig nur noch in den Entsorgungshöfen gesammelt.
Kunststoff-Behälter werden künftig nur noch in den Entsorgungshöfen gesammelt.
Tanja Buchser

Dort können sämtliche Kunststoff-Behälter mit Deckel kostenlos entsorgt werden, also etwa Speiseöl- und Essig-, Reinigungsmittel-, Shampoo- und Milchflaschen. Sie alle bestehen aus wertvollen Materialien für das Kunststoff-Recycling, wie die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün am Freitag in Erinnerung rief.

Nicht entgegengenommen werden Tetra Paks, Joghurtbecher, Gemüse-, Früchte- und Fleischschalen, Styropor und allgemeines Füll- und Verpackungsmaterial. Diese Materialien wurden in den unbedienten Quartierentsorgungsstellen oft fälschlicherweise der Kunststoff- Sammlung beigegeben.

Aufklärungsaktion und Plakate

Der hohe Verschmutzungsgrad hat zur Folge, dass das Sammelgut keiner direkten Wiederverwertung zugeführt werden kann. Deshalb wird die Kunststoff-Sammlung in den Quartieren aufgegeben.

Die Stadt Bern wird die neue Regelung mit Plakaten und Aufklärungsaktionen begleiten. Bei der Gelegenheit will sie der Bevölkerung auch die Grundsätze der Sammelstellen in Erinnerung rufen – zum Beispiel, dass ab 20 Uhr bis 7 Uhr früh nichts entsorgt werden darf und an Sonn- und Feiertagen auch nicht.

(SDA)

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