Bern im Sommer 2017 wieder Etappenziel der Tour de Suisse

Im Juni 2017 macht die Tour de Suisse wieder Halt in Bern. Die Hauptstadt wird nächstes Jahr das Ziel der dritten Etappe sein.

Zuletzt kam die Tour de Suisse 2015 in Bern vorbei. Dieses Jahr zog der Schweizer Radsport-Grossanlass nicht durch die Bundesstadt.<p class='credit'>(Bild: Keystone)</p>

Zuletzt kam die Tour de Suisse 2015 in Bern vorbei. Dieses Jahr zog der Schweizer Radsport-Grossanlass nicht durch die Bundesstadt.

(Bild: Keystone)

Die Berner Radsportfans kommen auch 2017 auf ihre Kosten. Nachdem diesen Sommer die Tour de France während mehreren Tagen in Bern Halt machte, kehrt 2017 die kleine Schwester der Grande Boucle zurück. Am 12. Juni ist die Hauptstadt Zielort der dritten Etappe der Tour de Suisse (TdS).

Das Etappenfinale führt mitten durch die Stadt Bern, wie die TdS in einer Medienmitteilung schreibt. Es werde aber versucht, die Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten. Am nächsten Morgen zieht der Tourtross weiter Richtung Villars-sur-Ollon im Kanton Waadt.

Aktueller Stand Etappenorte 2017, Bild: zvg

Für die Tour de Suisse ist es eine Rückkehr mit Verzögerung. Bern war in der Vergangenheit fixer Bestandteil der Schweizer Rundfahrt. Nicht so 2016. Als die TdS ihren 80. Geburtstag beging, fehlte die Bundesstadt im Tourprogramm. Ursprünglich war vorgesehen, die Jubiläumsrundfahrt in Bern abzuschliessen. Die Pläne für das Finale fielen allerdings ins Wasser. Einerseits weil 2016 die Tour de France in Bern gastierte. Andererseits fehlte es an den finanziellen Garantien von Seiten des lokalen Organisationskomitees – ein Problem, das heute nicht mehr besteht.

Den Goodwill nutzen

«Vom Grossereignis Tour de France hat der Radsport im ganzen Land profitiert», erklärt die Medienverantwortliche der TdS Jolanda van de Graaf. Sie spricht von einem neu gewonnen Goodwill in der Bevölkerung. Die Organisatoren freuen sich gerade deshalb besonders auf die Rückkehr nach Bern: «Für mich gehört die Bundeshauptstadt zur Tour de Suisse», so Tourdirektor Oliver Senn.

Ähnlich tönt es vonseiten der Verantwortlichen der Stadt Bern. «Wir freuen uns auf die Tour», sagt Gemeinderat Reto Nause (CVP). «Wir machten grosse Fortschritte in der positiven Wahrnehmung und im internationalen Bekanntheitsgrad der Stadt. Darauf wollen wir aufbauen.» Nause verweist ausserdem auf den positiven Effekt, den die TdS auf den Tourismusstandort Bern habe. Er rechnet mit 1000 Logiernächten, die alleine durch den Tourtross in der Stadt und Region Bern generiert würden. Der Aufwand bleibe indes vergleichsweise klein. Anders als am Tour-de-France-Grossereignis, als in Bern nebst einer Etappenankuft auch ein Ruhetag sowie der Startschuss für ein weiteres Teilstück der Grande Boucle stattfand.

Berner Zeitung

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