Bern entdeckt das Potenzial grüner Technologien

BZ-Chefredaktor Peter Jost gratuliert dem Berner Gemeinderat zu dessen Entscheid, ein Formel-E-Rennen in die Bundesstadt zu holen.

Die Boliden der Formel E sollen im nächsten Jahr durch Bern zischen. Noch unklar ist die Streckenführung. Bild: Keystone/Montage BZ

Die Boliden der Formel E sollen im nächsten Jahr durch Bern zischen. Noch unklar ist die Streckenführung. Bild: Keystone/Montage BZ

Peter Jost@Peter_Jost

Der Swiss E-Prix 2019 findet definitiv in Bern statt. Das ist ein echter Glücksfall für die Bundesstadt. Wir erinnern uns: Über 100'000 Zuschauer sahen im letzten Sommer in Zürich das Rennen vor Ort. Im TV und im Internet wurde der Anlass weltweit live übertragen.

Der Stadt Bern fiel das Erteilen der Bewilligung leicht, erhält sie doch das Formel-E-Rennen quasi zum Nulltarif. Sie muss keinen Beitrag an die Kosten leisten, auch die städtischen und kantonalen Gebühren können den Organisatoren verrechnet werden. Selbst den Aufwand für Sicherheitsmassnahmen und bauliche Veränderungen kann die Stadt in Rechnung stellen.

Wir ziehen den Hut vor dem rot-grünen Berner Gemeinderat. Dieser geht für einmal wacker voran und lässt sich nicht abschrecken von der Kritik aus der fundamentalen RGM-Ecke. Für Berns Aussenwahrnehmung ist der Anlass zweifellos ein Gewinn. Schon heute hat Bern zwar ein grünes Image – aber halt doch eher ein grün-alternatives. Grün steht aber auch für zukunftsgerichtete Technologien und Innovation und damit für Bereiche, die Bern noch viel zu wenig für sich entdeckt hat.

Berner Zeitung

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