Vorgestellt: Thomas Berger

Wir haben Thomas Berger (Jungfreisinn), einem der 25 Gemeinderatskandidaten, 18 Fragen gestellt.

Thomas Berger. Partei: Jungfreisinn. Geburtsdatum: 15.6.1986. Beruf: Betriebsökonom FH.

Thomas Berger. Partei: Jungfreisinn. Geburtsdatum: 15.6.1986. Beruf: Betriebsökonom FH.

(Bild: zvg)

Warum sollten die Berner Sie als Gemeinderat wählen? Ich stehe für eine offene, moderne und liberale Stadt Bern, in der wir eigenverantwortlich und möglichst frei leben können.

Was würden Sie besser machen als der heutige Gemeinderat? Da gibt es sicher noch viel Optimierungsspielraum. Man müsste etwa eine Wohnbau-Offensive fahren, die diesen Namen auch verdient. Auch hinsichtlich Nachtleben und Breitensport besteht noch viel Nachholbedarf.

Welche Direktion würden Sie am liebsten übernehmen und weshalb? Am liebsten hätte ich die Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie unter mir – dann könnte ich mich bestmöglich für das Nachtleben und den Jugendclub in der Nägeligasse einsetzen.

Was halten Sie von der Idee, dass in der ganzen Stadt Tempo 30 eingeführt werden soll? Flächendeckend finde ich dies falsch. Niemand wird deshalb aufs Auto verzichten. Die mündigen Bürgerinnen und Bürger sollen selbst situativ entscheiden, wie sie von A nach B gelangen.

Sie müssen vom Wankdorf Bahnhof zum Zytglogge. Welches Verkehrsmittel wählen Sie? Ganz klar: Ds Nünitram.

Welches ist Ihr Lieblingslied?

In welches Berner Restaurant gehen Sie am häufigsten essen?

Ohne welchen Gegenstand gehen Sie nicht aus dem Haus? Meine braune Umhängetasche habe ich eigentlich immer dabei - auch wenn ich sie gar nicht brauche.

Wie würden Sie gegen die Wohnungsnot in der Stadt vorgehen? Die Mieten steigen nicht wegen Immobilienhaien, sondern weil das Angebot zu klein ist. Deshalb bräuchte es mehr visionäre Projekte, bei denen man auch in grösseren Dimensionen denkt.

Wo und wie wohnen Sie selbst? Ich wohne in der Lorraine, alleine in einer 2-Zimmer-Wohnung.

Wie soll die Stadt Asylsuchende integrieren? Die Asylverfahren müssen beschleunigt werden. Zudem ist es wichtig, die Personen rasch in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Es darf nicht sein, dass arbeitswillige Menschen vom Staat am arbeiten gehindert werden.

Was war Ihre letzte gute Tat? Ich versuche, jeden Tag eine gute Tat zu vollbringen. Gestern etwa half ich einer älteren Dame beim Einsteigen in den Bus.

Welches ist Ihr Lieblingsfilm?

Wie würden Sie die Situation rund um die Reitschule beruhigen? Indem man – etwa mit dem Jugendclub in der Nägeligasse – Alternativen zur Verfügung stellt. Das würde auch das soziokulturelle Pulverfass entlasten, welches man aktuell auf dem Vorplatz findet.

Welches ist Ihr Lieblingsort in Bern und weshalb?

Was würden Sie tun, damit Bern-West mehr als Teil der Stadt wahrgenommen wird? Natürlich sollte man nicht alles Ungewollte in den Westen abschieben. Dass die Bümplizer einen eigenen Kosmos bilden hat aber auch seine guten Seiten.

Was hat Ihnen am Stadtfest am besten gefallen? Die einzelnen Austragungsorte als solche waren gut. Aber das Ganze hat aus meiner Sicht nicht den Namen «Stadtfest» verdient – man gab sich aber viel Mühe.

Von allen derzeit lebenden Menschen, mit wem würden Sie sich am liebsten unterhalten und worüber? Leider ist Walter Scheel kürzlich verstorben. So sage ich Alt-Bundesrat Pascal Couchepin, um mich mit ihm über die Zukunft der Schweiz und unser Sozialsystem zu unterhalten.

Smartvote «Spider» von Thomas Berger

Berner Zeitung

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt