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Begegnungsort mit Bier und Ballonen

Die Lysspo ist nicht nur eine Gewerbeausstellung. Viele Besucher kommen, um alte Schulfreunde wieder zu treffen oder in Kindheitserinnerungen zu schwelgen.

Corinne Graf (26) und Kevin Graber (28) aus Bern schauen sich handgemachtes Geschirr an. Graf erklärt: «Ich komme ursprünglich aus Lyss.» Dewegen seien die beiden schon mehrmals an der Lysspo gewesen. Besonders «ds schnöige» mache Spass.
Corinne Graf (26) und Kevin Graber (28) aus Bern schauen sich handgemachtes Geschirr an. Graf erklärt: «Ich komme ursprünglich aus Lyss.» Dewegen seien die beiden schon mehrmals an der Lysspo gewesen. Besonders «ds schnöige» mache Spass.
Nina-Lou Frey
Ellen (64) und Richard (67) Schneiter aus Biel posieren vor einem Osterei. «Wer aus dem Seeland kommt, dem ist die Lysspo natürlich ein Begriff», sagt Ellen Schneiter. Sie finde es gemütlich, durch die Stände zu spazieren und Bekannte und Verwandte zu treffen.
Ellen (64) und Richard (67) Schneiter aus Biel posieren vor einem Osterei. «Wer aus dem Seeland kommt, dem ist die Lysspo natürlich ein Begriff», sagt Ellen Schneiter. Sie finde es gemütlich, durch die Stände zu spazieren und Bekannte und Verwandte zu treffen.
Nina-Lou Frey
Elisa (6) sagt stolz: «Ich habe es geschafft, die Kugel bis nach oben zu bringen.» Hinter ihr steht das hölzerne Geschicklichkeitsspiel. Ihr Bruder Dominik (4) sagt: «Bei mir fiel die Kugel in ein Loch.» Trotzdem grinst er. Wahrscheinlich hat er auch schon einige Gummibärchen und Schokoriegel gefunden.
Elisa (6) sagt stolz: «Ich habe es geschafft, die Kugel bis nach oben zu bringen.» Hinter ihr steht das hölzerne Geschicklichkeitsspiel. Ihr Bruder Dominik (4) sagt: «Bei mir fiel die Kugel in ein Loch.» Trotzdem grinst er. Wahrscheinlich hat er auch schon einige Gummibärchen und Schokoriegel gefunden.
Nina-Lou Frey
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Kinder, die farbige Ballone in der Hand halten, springen zwischen den Autos hindurch. Ein älteres Paar spaziert gemächlich am Stand der Garage Hürzeler vorbei. Von der Mobiliar, von Gartenbau Immergrün bis zum Schachclub sind unterschiedlichste Firmen und Vereine in der Lysser Seelandhalle anzutreffen. Rund 170 Aussteller machen an der 20. Ausgabe der Lysspo mit. Davon kommen die meisten aus der Region Seeland. «Einige Exoten sind auch dabei», sagt Thomas Brändli, Kommunikationsverantwortlicher der Lysspo.

Popcorn und Plaudern

Am nächsten Stand sitzt Markus Holzer. Nachdem er die Popcorn heruntergeschluckt hat, sagt der 33-Jährige: «Ich besuche meine Kollegin Martina.» Martina Deluca, Fotografin, erzählt: «Ich mache schon zum x-ten Mal mit». Sie plaudere gerne mit den Leuten und schätze den direkten Kundenkontakt. Im Schnitt besuchen ungefähr 14'000 Leute die Ausstellung während der vier Tage.

Projekte und Pullover

Brändli schlendert weiter, schüttelt Hände und grüsst Bekannte. «Schon als Kind ging ich an die Lysspo», so der Lysser. Es habe sich grundsätzlich wenig verändert mit Ausnahme der Sonderausstellung und den Gästen. Dieses Jahr steht die Freiwilligenarbeit im Zentrum. «Zudem bieten wir kostenlose Plätze für junge, innovative Projekte», sagt Brändli. Davon können Gymnasiasten aus dem Berner Kirchenfeld-Quartier mit ihrer Sweather-Idee profitieren. Die 17- bis 19-Jährigen haben einen wasserfesten Pullover entwickelt.

Messen haben es heutzutage nicht leicht. Zahlreiche wurden abgeschafft oder haben mit sinkenden Besucherzahlen zu kämpfen. «Das geht nicht ganz an uns vorbei», sagt Brändli. An der Lysspo sind eine Handvoll Standplätze leer geblieben. «Mit rund 170 Ausstellern sind wir sehr zufrieden.»

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Die Gewerbeausstellung findet am Samstag von 10 bis 21 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr statt. Mehr Informationen auf der Lysspo-Homepage.

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