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BDP kriegt Wahlliste nicht voll

Die Wahlsiegerin von 2008, die BDP Stadt Bern, tritt zu den Stadtratswahlen im November mit nur 14 Kandidaten an.

Vor vier Jahren gehörte die Partei zu den Wahlsiegern. Auf Anhieb erreichte die kurz zuvor gegründete BDP Stadt Bern sechs Sitze im Stadtrat und damit Fraktionsstärke. Später kam ein siebter hinzu, als Martin Schneider der Partei beitrat. Eine Listenverbindung war die Partei 2008 nicht eingegangen. Die sechs Sitze waren ein Überraschungscoup, zumal auf der Liste nur gerade 10 Personen waren. Die Partei selber hatte auf drei oder vier Sitze gehofft.

Vier Jahre später muss BDP-Co-Präsident Kurt Hirsbrunner nun «enttäuscht zur Kenntnis nehmen», dass es nicht gelungen ist, die Liste für die Stadtratswahlen im kommenden November zu füllen. 14 Namen stehen darauf, 40 hätten eigentlich Platz. Zum Vergleich: Die kleinere EVP, wie die BDP auf der Mitte-Liste, legt etwa eine volle Liste mit 40 Namen vor (siehe gestrige Ausgabe). Die häufigste Begründung für eine Absage sei fehlende Zeit gewesen, sagt Hirsbrunner.

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