Neuer Shop im umgebauten Bahnhof Bolligen

Bolligen

Der Bahnhof in Bolligen ist nach längerem Umbau wieder offen. Dort gibt es jetzt einen Migrolino-Shop und eine Toilette. Der kleine Warteraum ist noch nicht ganz fertig.

Neue Fassade, neuer Shop, neue Toilette: Der Bahnhof Bolligen ist nach dem Umbau gestern eröffnet worden.

Neue Fassade, neuer Shop, neue Toilette: Der Bahnhof Bolligen ist nach dem Umbau gestern eröffnet worden.

(Bild: Urs Baumann)

Am Bahnhof Bolligen wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. «Es freut uns sehr, dass an der Worble nicht nur etwas zugeht, sondern auch etwas Neues eröffnet wird», sagte Gemeindepräsident Rudolf Burger (Bolligen Parteilos) an der Einweihungsfeier am Dienstag. Er spielte auf die baldige Schliessung des nahen Coca-Cola-Abfüllwerks an. Burger wertete den Bahnhofumbau als «positiven Entwicklungsschritt in Bolligen». Umso mehr, als nebenan ein Studentenwohnheim gebaut wird und am Hang dahinter eine Wohnüberbauung entsteht.

Es sei an der Zeit gewesen, den Bahnhof umzubauen, sagte RBS-Direktor Fabian Schmid. Denn die Linie S 7 von Bern nach Worb Dorf sei die frequenzstärkste der S-Bahn. «In Bolligen steigen täglich 5000 Personen ein und aus.» Entlang der Geleise des Regionalverkehrs Bern–Solothurn (RBS) hat sich tatsächlich einiges verändert: Das Bahnhofgebäude ist umgebaut und neu gestaltet worden.

Wo sich früher das Restaurant Bahnhof befand, öffnet heute ein Migrolino-Shop seine Türen. Dort stehen gegen 2500 Artikel des täglichen Bedarfs in den Regalen. Der Shop verkauft zudem Billette des Libero-Sortiments. Draussen steht aber auch ein Billettautomat.

Heftige Diskussionen Erneuert hat der RBS auch den Gebäudeteil mit dem ehemaligen Billettschalter und dem Wartsaal. Ende 2013 wurden Schalter und Wartsaal geschlossen, das Restaurant hatte schon ein halbes Jahr zuvor dichtgemacht. Die seither fehlenden Toiletten hatten in Bolligen heftige Diskussionen ausgelöst. Die Gemeinde setzte sich deshalb für den Einbau einer neuen ein. Der RBS entsprach schliesslich dem Wunsch, die Gemeinde beteiligte sich mit gegen 200'000 Franken daran. Es ist ein automatisches, selbstreinigendes WC vom gleichen Typ wie jenes in Worb Dorf.

Für Reisende, die auf den Zug warten, besteht eine gedeckte Nische. Dazu wird es einen kleinen Warteraum mit Glaswänden geben. Die Arbeiten daran sind jedoch noch nicht ganz abgeschlossen.

Berner Zeitung

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