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Bald eine Eisbahn auf der Kleinen Schanze?

Schon nächsten Winter sollen auf der Kleinen Schanze in Bern eine Eisbahn und ein Weihnachtsmarkt für winterliche Stimmung sorgen.

Die Eisbahn auf dem Bundesplatz lockt jährlich um die 40'000 Besucherinnen und Besucher an.
Die Eisbahn auf dem Bundesplatz lockt jährlich um die 40'000 Besucherinnen und Besucher an.
Urs Baumann

Jahr für Jahr lädt ein Eisfeld auf dem Bundesplatz zum winterlichen Vergnügen. Das ist Gemeinderat Reto Nause (CVP) zu wenig. Wie der «Bund» berichtet, schwebt ihm vor, im Stadtpark auf der Kleinen Schanze eine weitere Kunsteisbahn zu errichten und die beiden Eisfelder miteinander zu verbinden. Bern solle sich mit einem «Winterwunderland» als «Weihnachtsstadt» positionieren, lässt sich Nause zitieren.

Tatsächlich ist die Idee offenbar mehr als ein Wahlkampf-Gag. Beatrice Imboden, die Präsidentin von Hotellerie Bern plus, bestätigt gegenüber dem «Bund» Pläne für ein zweites Eisfeld auf der Kleinen Schanze. Dieses soll erstmals von Anfang Dezember nächsten Jahres bis Ende Januar 2018 in Betrieb sein. Eine Verbindung zwischen den beiden Eisfeldern, wie sich Nause das wünscht, sei aber – auch aus finanziellen Gründen – vorerst nicht geplant, sagt Imboden.

Für das Projekt ist die Agentur Appalooza verantwortlich, welche auch das Gurtenfestival organisiert. Inhaber Carlo Bommes verspricht ein 1200 Quadratmeter grosses Eisfeld, das rund um das Weltpostdenkmal und den Teich führt und damit auch Gefälle beinhaltet. Im Pavillon auf dem Hügel ist derweil eine «Winterwelt» für Kinder geplant.

Ein weiterer Weihnachtsmarkt

Sowohl der Zugang zur «Winterwelt» als auch zur Eisbahn solle «grundsätzlich kostenlos» sein, so Beatrice Imboden. Die Angebote sollen durch einen Weihnachtsmarkt entlang der Bundesgasse querfinanziert werden.

Eigentlich hätte die Stadt die bestehenden zwei Weihnachtsmärkte auf dem Waisenhaus- und dem Münsterplatz aufwerten wollen. Dies habe trotz Gesprächen aber nicht geklappt, sagt Beatrice Imboden. Angeblich ging es dabei um die Ästhetik des Marktes auf dem Waisenhausplatz und um die Öffnungszeiten des Handwerkermarktes beim Münster.

Ob sich die Stadt finanziell am Projekt beteiligen wird, wollte Reto Nause gegenüber dem «Bund» noch nicht sagen.

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