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Bärenpark-Besucher rätseln über ekligen Schaum

Am Aareufer beim Bärenpark hat sich eine nach Fisch riechende Schaumschicht gebildet. Kinder ekeln sich. Eltern rätseln über den Ursprung des Schaums. Die Kantonsbehörden geben Entwarnung: Es ist Eiweiss.

Anstatt niedliche Worte über die Bären zu verlieren, geben einige Kinder beim Bärenpark in diesen Tagen ihren Ekel über eine Schaumschicht kund, die sich am Ufer der Aare gebildet hat. Andere Kinder dagegen schwenken vergnügt Holzstücke darin.

Besorgte Eltern rätseln über Ursprung und mögliche Gefahren des Schaums. Ist beim Bärenpark-Bau eine Leitung gebrochen? Oder gelangt gar verschmutztes Wasser vom Bärenpark in die Aare? Ein Sicherheitsbeamter sagt, der Schaum sei schon seit Wochen da.

Eiweiss im Widerwasser

Diese Zeitung startete eine Anfrage beim Tiefbauamt der Stadt Bern. Dieses informierte das Stadtlabor, das vor Ort eine Schaumprobe entnahm. Das kantonale Gewässer- und Bodenschutzlabor untersuchte die Proben – und gibt nun Entwarnung: Weder eine Umweltsünde noch ein Leitungsbruch stehen am Ursprung des Schaums.

«Im Wasser schwimmen Insektenhäute, und diese werden von Bakterien abgebaut», erklärt Ueli Ochsenbein vom Amt für Wasser und Abfall des Kantons Bern. Dabei entstünde Eiweiss. «Dieses Eiweiss bildet feine Schäume, die sich bei Widerwasser zu einem Schaumteppich vermengen.» Das sei ein natürlicher Vorgang – typisch für die Jahreszeit.

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