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Bären-Bähnli steht wegen Defekt am Motor still

Wegen eines Defekts am Antriebsmotor steht der Lift im Bärenpark voraussichtlich eine Woche still. Es ist bereits der dritte Ausfall, seit das Bähnli im Oktober 2015 in Betrieb genommen wurde.

Während einer Woche transportiert das «Bärebähnli» keine Besucher mehr - ein Defekt am Antriebsmotor hat den Schräglift ausgebremst (12.1.2016).
Während einer Woche transportiert das «Bärebähnli» keine Besucher mehr - ein Defekt am Antriebsmotor hat den Schräglift ausgebremst (12.1.2016).
zvg
Bereits letzten Oktober stand der Lift im Bärenpark zweimal still. Im Bild der Elektriker Patrick Bächler und Jürg Hadorn, Sektionsleiter, Projekte Tierpark Bern.
Bereits letzten Oktober stand der Lift im Bärenpark zweimal still. Im Bild der Elektriker Patrick Bächler und Jürg Hadorn, Sektionsleiter, Projekte Tierpark Bern.
Annic Berset
Die beiden Bären scheinen sich vom fahrenden Bähnli nicht gross stören zu lassen.
Die beiden Bären scheinen sich vom fahrenden Bähnli nicht gross stören zu lassen.
Urs Baumann
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Seit seiner Eröffnung am 7. Oktober 2015 hat das Bären-Bähnli im Berner Bärenpark über 22'000 Fahrten zurückgelegt. Nun wurde ein Defekt am Antriebsmotor festgestellt, wie die Verantwortlichen am Dienstag mitteilen. Der Motor müsse ausgebaut, repariert und wieder eingebaut werden.

«Es handelt sich um einen Defekt an einem Dichtungsring», wie Peter Schlup, Leiter des Bärenparks, auf Anfrage weiter ausführt. «Deshalb läuft Öl aus.» Die Reparaturarbeiten könnten nicht vor Ort vorgenommen und der Motor müsse deshalb eingeschickt werden.

Ob es sich um einen Konstruktionsfehler handelt, ist laut Schlup derzeit noch nicht klar. Sicher sei jedoch, dass nicht eine zu hohe Belastung des Lifts Schuld sei: «Das Bären-Bähnli ist für eine viel höhere Anzahl Fahrten konzipiert». Er findet den Ausfall «zwar ärgerlich, aufgrund der niedrigen Besucheranzahl aber nicht gravierend».

Bären lassen sich nicht stören

Nach den ersten 10'000 Fahrten ist Ende Jahr laut Peter Schlup «ein routinemässiger Service durchgeführt worden». Dabei wurden unter anderem die Seile nachgespannt.

Die Bären lässt dieser Unterbruch kalt, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Sie würden in ihren Winterhöhlen schlafen.

Seit seiner Eröffnung steht das Bären-Bähnli bereits zum dritten Mal still, einmal wegen einer Fehlfunktionund beim zweiten Mal wegen nicht korrekter Feineinstellungen.

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