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Bären- und Waisenhausplatz: Kredit nimmt erste Hürde

Der Projektierungskredit für die Umgestaltung von Bären- und Waisenhausplatz hat die erste Hürde genommen. Der Stadtrat befindet nun über über den Kredit von 250'000 Franken.

1988 war der Waisenhausplatz vor allem ein Parkplatz.
1988 war der Waisenhausplatz vor allem ein Parkplatz.
Robert Hofer/Nicolas Crispini
2015 wird zwar nicht mehr parkiert, aber der SVP-Politiker und Initiant von 1988, Hans Ulrich Gränicher, möchte lebendigere Plätze.
2015 wird zwar nicht mehr parkiert, aber der SVP-Politiker und Initiant von 1988, Hans Ulrich Gränicher, möchte lebendigere Plätze.
Matthias Käser
... und den Oppenheimbrunnen.
... und den Oppenheimbrunnen.
Beat Mathys
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Der Bären- und Waisenhausplatz soll neu gestaltet werden. Die vorberatende Kommission des Berner Stadtrats empfiehlt Zustimmung für den Projektierungskredit , wie sie am Montag mitteilte.

Das Vorgehen des Gemeinderats sei sinnvoll, befand die Kommission für Planung, Verkehr und Stadtgrün (PVS). Die Neugestaltung der beiden Plätze entspreche einer alten politischen Forderung, zudem werde der bauliche Zustand Jahr für Jahr kritischer.

Der Stadtrat befindet über einen Projektierungskredit von 250'000 Franken. Stimmt er diesem zu, könnten die Stimmberechtigten im Jahr 2018 über den Baukredit befinden.

Über die beiden Plätze im Herzen von Bern wurde schon viel debattiert. 1988 hatte das Volk die Initiative «I läbti gärn im Härz vo Bärn» angenommen. Diese verlangte ein Projekt für die Umgestaltung der beiden Plätze.

2001 beschloss der Gemeinderat aber, die rund 15 Millionen Franken teure Umgestaltung aus finanziellen Gründen zurückzustellen. Nur kleinere Sanierungen wurden seither vorgenommen.

Nun will der Gemeinderat das damalige Siegerprojekt eines Architektenteams aus der Schublade holen und es den heutigen Rahmenbedingungen anpassen, wie er Anfang Jahr mitteilte.

SDA/mas

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