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Autolenker nach wilder Verfolgungsjagd angehalten

In der Nacht auf Samstag ist in Bern ein Auto vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Das Fahrzeug war dabei viel zu schnell und teilweise als Geisterfahrer unterwegs. Der Lenker wurde später angehalten.

In der Nacht auf letzten Samstag stellte die Polizei in der Amtshausgasse einen stehenden schwarzen Kombi mit eingeschalteten Warnblinker fest und wollte darauf dessen Lenker für eine Kontrolle auf den Bundesplatz lotsen. Das Fahrzeug beschleunigte jedoch und fuhr via Inselgasse in Richtung Kochergasse davon.

Dort sah eine weitere Patrouille, wie das Auto mit einem Taxi zusammenstiess. Der Lenker setzte daraufhin seine Fahrt ohne anzuhalten in Richtung Kirchenfeldbrücke fort, worauf die Polizei mit Blaulicht und Sirene die Verfolgung aufnahm.

Das Fahrzeug flüchtete zunächst in Richtung Thunplatz und von dort aus via Burgernziel weiter Richtung Ostring. Dabei war es mit massiv überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und legte eine gefährliche Fahrweise an den Tag. Es fuhr beispielsweise auf den Tramspuren über die Kreisel. Im Bereich Ostring verloren die Einsatzkräfte den schwarzen Kombi aus den Augen. Dies schreibt die Polizei in einer Mitteilung.

Laut Erkenntnissen der Beamten fuhr das Auto via die Ausfahrt Ostring auf die A1 auf und war anschliessend auf der Autobahn bis zur Verzweigung Wankdorf in falscher Fahrtrichtung unterwegs. Von dort aus setzte es seine Fahrt in unbekannte Richtung fort.

Später am Samstag wurde das verlassene und beschädigte Auto im Berner Kirchenfeldquartier gefunden und der 34-jährige, mutmassliche Lenker im Kanton Freiburg angehalten werden.

Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Personen, welche die Fahrt des schwarzen Kombis beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Verletzt wurde gemäss aktuellen Kenntnissen niemand.

pd/flo

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