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Aus vielen kleinen Dörfern sind Ballungszentren geworden

Zu Beginn der 1960er-Jahre war die Gegend der alten Einwohnergemeinde Bolligen noch weitgehend landwirtschaftlich geprägt. Im Besonderen galt das für das alte Dorf Ittigen, wenn man überhaupt von einem Dorf reden kann: Stattliche Bauernhäuser inmitten  grosszügiger Obstwiesen  prägten hier, am sonnigen Abhang über dem Worblental, das Bild.
Noch heute spiegelt sich die attraktive Lage in Strassennamen wie Sonnhalde oder Sonnenrain wieder. Sie war auch der wohl wichtigste  Grund dafür, wieso der Hang ab  1970 im Ittiger wie im angrenzenden Bolliger Teil mit Einfamilien- und Reihenhäusern überbaut wurde. Gleichzeitig schuf Ittigen mit dem Einkaufszentrum Talgut erstmals so etwas wie eine Dorfmitte.  In beiden  Orten – sie gingen  als selbstständige Gemeinden erst ab 1983 politisch getrennte Wege –  entstanden  auch grössere Mehrfamilienhaussiedlungen. Wie die Überbauung Kappelisacker in Ittigen oder die Überbauung Lutertal in Bolligen.Demgegenüber hatte sich Ostermundigen, der dritte grosse Ort im Gebiet der alten Einwohnergemeinde, seit je  ein Stück anders entwickelt. Seis wegen der unmittelbaren Nähe zur Stadt Bern, seis wegen des Bahnhofs an der SBB-Linie nach Thun: Bereits 1960 spielte hier das Gewerbe eine weit wichtigere Rolle, und grössere Wohnquartiere gab es ebenfalls. Allerdings wuchs auch Ostermundigen in den folgenden Jahren kräftig, unter anderem dank der Hochhäuser auf der Rüti.
Andere grössere Siedlungen entstanden in der Aumatt oder im Bergfeld.  Heute lebt im Gebiet Hinterkappelen fast die Hälfte der 9000 Einwohner von Wohlen.  Das ehemalige  Bauerndorf hat sich in eine Vorstadtgemeinde verwandelt mit einem guten ÖV-Anschluss nach Bern. Die Jahre der grossen Bautätigkeit sind heute vorbe
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