Aus dem Unifest wird ein Festival

Bern

Diesen Samstag feiern die Studierenden in Bern kein Unifest mehr, sondern das Uni-Festival. Warum erklärt der Festival-Koordinator Emmanuel Schweizer.

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Nicht nur die Universität Bern wächst, sondern auch ihr Fest: Das Unifest auf dem Unitobler-Areal war in den letzten zwei Jahren mit über 2000 Besucherinnen und Besucher ausverkauft. «Das Programm wurde in den letzten Jahren immer grösser», sagt Emmanuel Schweizer, Koordinator des Festes auf dem Uni-Gelände in Bern.

Aus diesem Grund haben sich die Organisatoren entschieden, den Anlass ab diesem Jahr unter neuem Namen laufen zu lassen. «Eigentlich sind wir kein Studi-Fest mehr, sondern ein Festival», so Schweizer. Und so verkünden die Veranstalter im Mediendossier: «Das Unifest ist Geschichte, lang lebe das Unifestival!» Ein grosses Festzelt im Innenhof warte auf die Besucherinnen und Besucher. «Wir verwandeln das Uni-Gelände in ein Festivalareal.»

1250 zusätzliche Tickets

Auf dem Programm des Festivals am 4. Oktober stehen unter anderem die Acts Jeans for Jesus, We Love Machines und Iwan Petrowitsch. Aber auch sonst ist einiges geplant, wie Emmanuel Schweizer berichtet: «In der Kultur ist das Angebot viel breiter geworden.» So werde ein Nintendo-64-Turnier veranstaltet oder ein experimentelles Theater aufgeführt. Zudem sollen an einem Wettkampf einige der besten Poetry Slamer gegen Studenten der Universität Bern antreten. Auch das Kurzfilmfestival Shnit wird vor Ort einige Leckerbissen zeigen.

«Beim Uni-Festival gehe es nicht nur um Bern und DJs», erklärt Schweizer, «sondern auch um das Leben an der Uni». Der Fokus – gerade auch bei der Band-Auswahl – liege hingegen auch dieses Jahr auf der Bundeshauptstadt. Der Ticket-Verkauf sei sehr positiv angelaufen, so Schweizer. Dieses Jahr werde es aber auch für zusätzliche 1250 Personen Platz haben.

Im Zusammenhang mit dem Uni-Fest habe es in den vergangenen Jahren praktisch keine Probleme gegeben, sagt Emmanuel Schweizer. Er schliesst das darauf zurück, dass viele Besucherinnen und Besucher selbst in Bern studierten und dadurch eine lockere Atmosphäre entstehe sowie mehr Selbstkontrolle gelte. «Hier wird wohl etwas anders gefeiert als in der Aarbergergasse», fasst Schweizer zusammen.

Das Unifestival findet am 4. Oktober auf dem Gelände der Unitobler statt. Weitere Informationen und das Programm unter www.unifestival.ch.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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