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Aufbruch aus der Ära des Schneckentempos

Die Schweiz ist digitale Spitze. Abgelegene Gemeinden aber stecken gerade im Kanton Bern noch fest im Zeitalter des Kupferkabels. Sie leiden an langsamem Internet und schlechtem Handyempfang.

Wenn die Gemeindeverwaltung von Seehof ihre Steuer- oder ­Einwohnerdaten auf den Server der Kantonsverwaltung übermitteln will, klappt das meist nicht. Denn das Internet funktioniert im bernjurassischen Ort im Zeitlupentempo. «Die Gemeindeschreiberin gibt unsere Angaben dann per Telefon nach Bern durch», sagt Gemeindepräsident Arthur Bongni mit hörbarem Bedauern. Bei den gerade mal 68 Einwohnern von Seehof ist dieser telefonische Datentransfer zwar zumutbar. Es bleibt dennoch ­unerfreulich, dass Seehof – digital betrachtet – von der Aussenwelt abgeschnitten ist.

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