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Auf Transporten sollen Tiere nicht leiden

Tiertransporte sollen nicht zur Quälerei werden. Deshalb führt der Schweizer Tierschutz zusammen mit dem Viehhändlerverband Ausbildungen durch. Ein Augenschein bei einem Kurs auf dem Hof von Peter Wyss.

Der 14 Monate alte Mastmuni hat keine Lust. Immer wieder senkt er den Kopf, schnuppert an einer weissen Plastikpelerine, die am Boden liegt. Er kennt den Gegenstand nicht, er könnte gefährlich sein. Danach setzt er vorsichtig ein Bein auf die Rampe. Diese gibt nach und wackelt etwas. Erneut bleibt der Simmentaler Muni stehen. Auch durch einen leichten Schlag mit einem Holzstock lässt er sich nicht vorwärts bewegen. Als rund um seinen Kopf die Fotokameras klicken, ist er gestresst und hat endgültig genug. Er dreht sich um, und mit zwei Sätzen ist er zurück bei seinen Artgenossen. Der Tiertransporter bleibt leer. Die Teilnehmer des Kurses auf dem Hof von Peter Wyss in Ittigen sehen, wie sie es nicht machen sollen.

Nerven liegen rasch blank

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