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Auf die richtige Grösse kommt es an

Vier kleine Gemeinden mit zusammen gerade mal 1800 Einwohnern werden im Verbund nicht einfach stark: Experte Reto Steiner beurteilt das Fusionsprojekt um Kirchdorf kritisch.

Eine grössere Gemeinde kann sich eine gut dotierte Verwaltung leisten und so die Behörden wirkungsvoll entlasten: Reto Steiner, Gemeindeforscher.

Eine grössere Gemeinde kann sich eine gut dotierte Verwaltung leisten und so die Behörden wirkungsvoll entlasten: Reto Steiner, Gemeindeforscher.

(Bild: Thomas Peter)

Reto Steiner, viele Gemeinden fusionieren, weil sie in ihrer Kleinheit kaum mehr Leute für die politischen Ämter finden. Auch Kirchdorf macht nächstes Jahr den Schritt – trotzdem stellten sich vor zwei Wochen für den siebenköpfigen neuen Gemeinderat nur acht Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl.Reto Steiner:Wir wollen im Rahmen unseres jährlichen Gemeindemonitorings jeweils wissen, wie schwierig es ist, Mitglieder für die Behörden zu finden. Das Ergebnis dieses Jahr ist interessant: Je grösser eine Gemeinde ist, umso einfacher ist es, Leute für die politischen Gremien zu finden, mit einer Ausnahme – Gemeinden mit weniger als 1000 Einwohnern haben bei der Suche nach Behördenmitgliedern weniger Probleme als solche, die leicht über dieser Grenze liegen.

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