Auf der «Schütz» verschwinden doch nicht alle Parkplätze

Bern

Im Streit um die Parkplätze auf der «Schütz» zeichnet sich eine Einigung ab. Auf einem Teil des Geländes soll parkieren weiterhin möglich sein – aber nicht für Private.

Private Fahrzeuge auf der «Schütz»: Dieses Bild soll auch mit der nun vorgeschlagenen Lösung der Vergangenheit angehören.

Private Fahrzeuge auf der «Schütz»: Dieses Bild soll auch mit der nun vorgeschlagenen Lösung der Vergangenheit angehören.

(Bild: Christian Häderli)

Während der letzten zwei Monate machte die Stadt erneut die Probe aufs Exempel: Für das Neustadtlab wurden sämtliche Parkplätze auf der Schützenmatte aufgehoben. Dies soll künftig dauerhaft der Fall sein, das beschloss der Gemeinderat bereits Ende 2016. Sollte – denn nun zeichnet sich ab, dass der Entschluss wohl nicht ganz so umgesetzt wird, wie damals angedacht. Ein Teil der Parkplätze dürfte nämlich auch nach Umsetzung des Entscheids bestehen bleiben, berichtet der «Bund».

Kompromiss zwischen Stadt und Verbänden

Die neue Wende in der Parkplatzgeschichte geht auf einen Kompromiss zwischen Stadt und mehreren Wirtschaftsverbänden zurück. Letztere hatten Einsprache gegen die dauerhafte Aufhebung der Parkplätze erhoben, es drohte ein zäher und vor allem langer Rechtsstreit. Die nun vorgeschlagene Lösung sieht vor, dass rund ein Drittel der «Schütz» nach wie vor fürs Parkieren zur Verfügung steht, allerdings nur Gewerblern und Reisecars.

Damit würden sich die Einsprecher zufrieden geben. Komme die Einigung in dieser Form zustande, so würde der Gewerbeverband KMU Bern seine Einsprache zurückziehen, sagte dessen Präsident Thomas Balmer gegenüber dem «Bund».

Gemäss der Stadt stehen die Verhandlungen kurz vor Abschluss. Sollte der Kompromiss in dieser Form zustande kommen, müsste der Gemeinderat das Geschäft aber wohl noch einmal behandeln. Ob die neue Nutzung der Schützenmatte bereits 2018 in Kraft tritt, ist daher fraglich.

nik

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