Auf den Spuren von Messi und Co.

Nik Wisler aus Oberdiessbach und Nico Scheidegger aus Langnau haben bei einer Verlosung dieser Zeitung zwei Gratisplätze für das Fussball-Camp Barcelona gewonnen.

Hängen sich im Training voll rein: Nik Wisler (links) aus Oberdiessbach und Nico Scheidegger aus Langnau.

Hängen sich im Training voll rein: Nik Wisler (links) aus Oberdiessbach und Nico Scheidegger aus Langnau. Bild: Beat Mathys

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Diese Woche musste der FC Barcelona in der Champions League gegen die AS Roma überraschend die Segel streichen. Der guten Stimmung im Fussball-Camp Barcelona tat dies keinen Abbruch. Hier, auf dem Sportplatz des FC Muri-Gümligen, folgten rund 50 Junioren zwischen 5 und 16 Jahren den Anweisungen ehemaliger Barça-Spieler.

Unter den Junioren auch der sechsjährige Nik Wisler aus Oberdiessbach und der neunjährige Nico Scheidegger aus Langnau. Die beiden hatten an einer Verlosung dieser Zeitung teilgenommen und je einen Teilnahmeplatz gewonnen.

Tiki-Taka-Fussball

«Leben wie ein Fussballprofi, das ist sein grösster Traum», sagen die Eltern von Nik Wisler über ihren Sohn. Genau das konnte der Sechsjährige nun während einer Woche tun – und hängte sich im Training denn auch voll rein. «Das Passspiel», antwortet Nik auf die Frage, was er denn in diesen fünf Tagen am meisten verbessert habe. Dass sich das fünftägige Camp bei unserem Besuch dem Ende zu neigt, bedauert der YB- und Hoarau-Fan einerseits, andererseits haben ihn die insgesamt zehn Trainingseinheiten auch ganz schön geschlaucht.

Und Nico Scheidegger? «Ein Linksfuss wie Messi, klein wie der Zauberfloh, technisch sehr stark.» So beschreibt Michael Oberli, der Coach des anderen Gewinners, seinen Schützling. Dessen Herz schlägt ebenfalls für YB – aber auch für Barcelona und «seinen» Klub, den FC Langnau. Als Lieblingsspieler nennt er Messi und Neymar. «Es hat mir sehr gut gefallen», sagt er – und erwähnt ebenfalls das schnelle, Barcelona-typische Tiki-Taka-Passspiel, von welchem er profitiert habe.

Essen wie Messi

Organisator des Fussball-Camps Barcelona ist Dejan Markovic. Der 44-Jährige bestritt unter anderem 44 Spiele in der höchsten spanischen Liga und kennt unterdessen sämtliche Campteilnehmer («Das sind alles kleine Messi») mit Vornamen. Neben dem fussballerischen Geschick wurde während der fünf Tage auch viel Wert auf das soziale Verhalten gelegt – und sogar die Ernährung war ein Thema. «Am ersten Tag haben beim gemeinsamen Mittagessen nur die wenigsten den Salat aufgegessen. Tags darauf, nachdem wir ihnen zuvor erklärt hatten, wie auch Messi und Co. auf die Ernährung achten müssen, blieb kaum mehr ein Salatteller übrig», sagt er – und lacht. (Berner Zeitung)

Erstellt: 14.04.2018, 15:41 Uhr

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