Asylunterkunft in der alten Kaserne rechtskräftig

Bern

Die alte Berner Feuerwehrkaserne kann definitiv als Asylunterkunft zwischengenutzt werden. Die Beschwerdefrist gegen den Entscheid des Regierungsstatthalters ist ungenutzt verstrichen.

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In der alten Feuerwehrkaserne an der Viktoriastrasse in Bern sollen bis zu 100 Asylsuchende Unterschlupf finden. Mitte Juni hatte Christoph Lerch, Regierungsstatthalter Bern-Mittelland, das Baugesuch der Stadt Bern für eine Zwischennutzung bewilligt.

Nun ist auch die Einsprachefrist gegen den Gesamtbauentscheid des Regierungsstatthalteramtes verstrichen. Widerstand ist ausgeblieben, so dass der Entscheid rechtskräftig ist und das Projekt umgesetzt werden kann.

Berns Sozialdirektorin Franziska Teuscher sei froh, dass dem Kanton nun rasch 100 zusätzliche oberirdische Plätze für Asylsuchende zur Verfügung gestellt werden können, schreibt die Stadt Bern am Donnerstag in einer Mitteilung. Angesichts der herrschenden Notlage im Asylbereich sei der Entscheid gut für die Asylsuchenden, für die Stadt und für den Kanton.

Arbeiten beginnen im August

Bis zum Einzug der Flüchtlinge dauert es voraussichtlich noch bis Herbst 2015. Erst müssen einige bauliche Anpassungen vorgenommen werden. Diese Arbeiten sollen im August anfangen.

Betrieben wird die befristete Asylunterkunft von der Heilsarmee Flüchtlingshilfe. Parallel zur Nutzung als Asylunterkunft finden auf dem Areal und im Gebäude der ehemaligen Feuerwehrkaserne weitere quartierbezogene Zwischennutzungen statt.

mb

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