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«Asylunterkunft? Das ist doch kein Problem»

Seit Anfang Januar ist die Notunterkunft für Asylbewerber im Hochfeld in Betrieb. Bisher ohne Probleme, sagen Schule, Polizei und Quartierkommission Länggasse.

Die Asylunterkunft Hochfeld im Berner Länggassquartier wurde 2012 eröffnet und blieb bis im Frühling 2016 in Betrieb.
Die Asylunterkunft Hochfeld im Berner Länggassquartier wurde 2012 eröffnet und blieb bis im Frühling 2016 in Betrieb.
Christian Pfander
In der Zivilschutzanlage im Hochfeld schliefen mehr als 20 Asylbewerber in einem Raum. Privatsphäre war knapp.
In der Zivilschutzanlage im Hochfeld schliefen mehr als 20 Asylbewerber in einem Raum. Privatsphäre war knapp.
Urs Baumann
Die Anlage wurde oft kritisiert, insbesondere weil die Zivilschutzanlage unterirdisch war.
Die Anlage wurde oft kritisiert, insbesondere weil die Zivilschutzanlage unterirdisch war.
Urs Baumann
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Für manche klingt es wie ein Rezept für ein Desaster: eine Notunterkunft für Asylbewerber unter einem Schulhaus, mitten im Wohnquartier. Was an anderen Orten Proteste auslöst und Gegner Sturm laufen lässt, ist im Berner Länggassquartier scheinbar kein Problem.

Seit Anfang Januar bewohnen etwa 80 Asylbewerber eine Notunterkunft in der Zivilschutzanlage Hochfeld. Direkt unter der Turnhalle des Schulhauses. «Das ist kein Problem», sagt Konrad Guggisberg, Geschäftsführer der Quartierkommission Länggasse. Er habe nichts Schlechtes über die Notunterkunft gehört. «Sie ist bei uns gar kein Thema.»

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