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Asylbewerber kochen in der Notunterkunft Samosas für Schulfest

Am Samstag feiert der Schulkreis Länggasse-Felsenau ein Frühlingsfest im Schulhaus Hochfeld. Daran beteiligen sich auch Asylsuchende aus der Notunterkunft Hochfeld. Sie führen einen Essensstand.

Vorbereitungen für das Schulfest: Fatima (l.) und ihre Tochter Aisha machen in der Küche der Notunterkunft  Samosas für das Frühlingsfest im Schulhaus Hochfeld.
Vorbereitungen für das Schulfest: Fatima (l.) und ihre Tochter Aisha machen in der Küche der Notunterkunft Samosas für das Frühlingsfest im Schulhaus Hochfeld.
Stefan Anderegg

Kurz nach dem Mittagessen herrscht in der Notunterkunft Hochfeld emsiger Betrieb. Es wird eifrig geputzt, Billard gespielt oder diskutiert. In der Küche herrscht Ruhe. Hier sind die 47-jährige Fatima und ihre 18-jährige Tochter Aisha dabei, ihre Samosas zuzubereiten.

Die beiden Flüchtlingsfrauen aus Somalia wirken konzentriert, jeder Handgriff sitzt. «Ich habe zwar kein Diplom, aber ich habe zu Hause immer gekocht», sagt Fatima. Seit zwei Wochen bereiten sich Fatima und Aisha auf das Frühlingsfest im Schulhaus Hochfeld vor (siehe Kasten). 1700 Samosas liegen bereits in der Tiefkühltruhe. 300 weitere sollen noch hinzukommen. Am Samstagmorgen werden sie die Samosas frittieren, weitere Saucen zubereiten und auch noch Linsensuppe kochen. «Wir freuen uns sehr darüber, einen Beitrag für das Schulfest leisten zu können», sagt Fatima.

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