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Archäologische Rettungsgrabungen wegen Bauprojekt in Kehrsatz

Im Rahmen der geplanten Bauarbeiten für das neue Quartier «Im Breitenacker» in Kehrsatz planen Archäologen Rettungsgrabungen durchzuführen. Dadurch sollen 4000-jährige Siedlungsspuren erhalten werden.

So sehen die Pläne für das geplante Bauprojekt in Kehrsatz aus.
So sehen die Pläne für das geplante Bauprojekt in Kehrsatz aus.
Grafik BZ/Quelle BG Bern

Bevor in Kehrsatz Nord die Arbeiten für das neue Quartier «Im Breitenacker» beginnen können, sind die Archäologen am Zug: Sie beginnen am kommenden Montag mit Rettungsgrabungen.

Denn der Raum zwischen Chlywabere und Kehrsatz war bekanntlich über viele Jahrhunderte ein beliebter Siedlungsplatz. Seit dem vierten Jahrtausend vor Christus liessen sich Menschen auf der Geländeterrasse am Fusse des Gurtens nieder. Auch in Kehrsatz Nord gibt es Siedlungsspuren aus 4000 Jahren.

Neues Gesicht für Kehrsatz

Durch die Rettungsgrabungen der Archäologen werden die Bauarbeiten nicht verzögert, wie Kanton, Burgergemeinde Bern und Gemeinde Kehrsatz am Freitag in einem gemeinsamen Communiqué festhielten. Die Erschliessungsarbeiten werden demnach im Februar 2016 beginnen.

Kehrsatz Nord wird durch die Überbauung ein neues Gesicht erhalten. In den kommenden Jahren sollen ein Wohnquartier mit Dienstleistungs- und Gewerbeanteil, eine Tankstelle mit Shop und ein Lidl-Lebensmittelmarkt gebaut werden.

SDA/sh

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