Bern

Arabischer Botschafter ermöglicht Berner Kindern Zirkusbesuch

BernJugendliche und Kinder aus der Region Bern besuchen am Samstag eine Zirkusvorstellung. Die Kosten dafür übernimmt der Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate.

Rund 300 Kinder und Jugendliche aus minderbemittelten Familien dürfen den Zirkus Knie besuchen.

Rund 300 Kinder und Jugendliche aus minderbemittelten Familien dürfen den Zirkus Knie besuchen. Bild: Anthony Anex/Keystone

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Rund 300 Jugendliche und Kinder aus minderbemittelten Familien in der Region Bern besuchen am Samstag in Bern eine Vorstellung des Zirkus Knie. Die Kosten dafür übernimmt im Wesentlichen der Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE).

Wie die Katholische Kirche Region Bern am Freitag mitteilte, wollte der Pfarrer der Berner Dreifaltigkeitskirche diesen Familien ein gemeinsames Erlebnis ermöglichen. Es seien Familien, «die es sonst nicht einfach haben», wie Pfarrer Christian Schaller in der Mitteilung zitiert wird.

Das Sponsoring des Botschafters ergab sich aus persönlichen Kontakten von Pfarrer Schaller mit dem Repräsentanten der arabischen Emirate. Wie Schaller auf Anfrage sagte, geht es um einen Betrag von etwa 30'000 Franken. Ein Teil dieses Betrags wird mit Geld aus Kollekten der Katholischen Kirche gedeckt.

Verschiedene Sozialdienste der Pfarreien der Katholischen Kirche Region Bern vermittelten Pfarrer Schaller die rund 300 Kinder und Jugendlichen sowie die rund 150 Erwachsenen, welche die Vorstellung besuchen werden. Schaller sagt, ohne das Engagement des Botschafters wäre es bei seinem Traum geblieben, den Familien ein solches Erlebnis zu bieten.

Der Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate liess auf Anfrage ausrichten, die Botschaft verfüge jedes Jahr über ein Budget zur Ausrichtung des Nationalfeiertags am 2. Dezember. Vergangenes Jahr sei der Nationalfeiertag nicht begangen worden. Er habe entschieden, das auf diese Weise frei gewordene Geld einzusetzen für Kinder aus weniger begüterten Familien, so Botschafter Mohamed al Owais. Hinter dem finanziellen Engagement stünden keinerlei politische Absichten. (ske/sda)

Erstellt: 10.08.2018, 16:44 Uhr

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