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Apartments für Businessleute statt Laden für Lebensmittel

Man könnte es Business-WG nennen. Oder Notschlafstelle für Scheidungswillige. Das Berner Rossfeldquartier hat keinen Laden mehr, dafür Studios mit Gemeinschaftsküche.

Die Bewohner sind Zaungäste im Quartier. Werner Weibel (Bild) ermöglicht im Rossfeld Wohnen auf Zeit. Obwohl die Studios ausgebucht sind, wirkt die Anlage unbewohnt.
Die Bewohner sind Zaungäste im Quartier. Werner Weibel (Bild) ermöglicht im Rossfeld Wohnen auf Zeit. Obwohl die Studios ausgebucht sind, wirkt die Anlage unbewohnt.
Stefan Anderegg

An der Reichenbachstrasse 79 hat Hausbesitzer und Architekt Werner Weibel den früheren Lebensmittelladen zu acht möblierten Studios umgestaltet. Sie sind wochenweise zu mieten und kosten zwischen 290 und 315 Franken pro Woche.

Ungewöhnlich am Umbau des Erdgeschosses ist, dass die Einheiten zwar Dusche, Mikrowellengerät, Kühlschrank und ein grosses Klappbett, aber keinen Herd haben. Stattdessen hat Weibel im Gemeinschaftsraum eine Grossküche installiert. Ebenfalls für alle Benützer gedacht ist der Vorplatz samt Gartenmöbel und Grill.

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