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Anwohner protestieren gegen Neubau am Centralweg

Am Donnerstag haben sich Anwohner und Geschäftsbesitzer im Lorraine-Quartier zum Protest gegen den geplanten Neubau am Centralweg versammelt.

Am Donnerstag versammelten sich rund 60 Menschen auf dem Brachland am Centralweg in der Lorraine.
Am Donnerstag versammelten sich rund 60 Menschen auf dem Brachland am Centralweg in der Lorraine.
Jessica Zuber
Gemeinsam protestierten sie gegen die geplanten Neuwohnungen am Centralweg.
Gemeinsam protestierten sie gegen die geplanten Neuwohnungen am Centralweg.
Jessica Zuber
Mit vorbereiteten Transparenten demonstrierten sie in der Pause der Stadtratssitzung dem Gemeinderat ihren Unmut.
Mit vorbereiteten Transparenten demonstrierten sie in der Pause der Stadtratssitzung dem Gemeinderat ihren Unmut.
Jessica Zuber
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Rund 60 Protestierende versammelten sich am Donnerstag um 18 Uhr in der Lorraine, um danach gemeinsam in Richtung Rathaus aufzubrechen. Das Ziel der Gruppe ist gegen den geplanten Bau von 13 Neuwohnungen auf dem Brachland am Centralweg vorzugehen. Mit ihrem Protest in der Pause der Stadtratssitzung vor dem Rathaus soll der Gemeinderat ihren Unmut zum Thema erfahren.

8,8 Millionen Franken bewilligt

Der Stadtrat bewilligte Ende Mai den Kredit über 8,8 Millionen Franken für den Neubau in der Lorraine. Ursprünglich sollten gut die Hälfte des Wohnungsangebots im Segment «Günstiger Wohnraum» vermietet werden, wie es Ende 2010 hiess, als die Stadt das Siegerprojekt «Baumzimmer» bekannt gab.

Das Versprechen günstiger Wohnungen war bereits mit dem Vortrag des Gemeinderats gebrochen. Am Ende wurden gar «Luxuswohnungen zu Marktmieten» beschlossen, weil der Stadtrat nicht mit 2,65 Millionen aus dem Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik Wohnungen für den Mittelstand subventionieren wollte.

Baubewilligung schwierig

Das Projekt dürfte es auch im Baubewilligungsverfahren schwer haben. Längst bekannt ist, dass die Nachbarn das nötige Näherbaurecht für die «Baumzimmer» nicht gewähren dürften. Dann müsse man halt auf einige Balkone verzichten, heisst es bei der Liegenschaftsverwaltung lapidar. Dabei wird unterschlagen, dass es laut Jury eben diese «Baumzimmer» waren, die «identitätsstiftenden Charakter und interessante zwischenräumliche Bezüge» schafften.

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