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Anti-WEF: Jetzt hagelts Strafbefehle

In den nächsten Wochen werden rund 130 Teilnehmer der «Wipe out WEF»-Demo vom Januar 2012 einen Strafbefehl erhalten. Grund dafür ist das Urteil des Obergerichts in einem Musterfall am Donnerstag.

Sicherheitsdirektor Reto Nause ist mit dem Polizeieinsatz vom Samstag zufrieden.
Sicherheitsdirektor Reto Nause ist mit dem Polizeieinsatz vom Samstag zufrieden.
BZ
Riot police take care of a protester during a anti World Economic Forum (WEF) demonstration in Bern, Switzerland, January 21, 2012.  (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Riot police take care of a protester during a anti World Economic Forum (WEF) demonstration in Bern, Switzerland, January 21, 2012. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
..bei der Heiliggeistkirche am Berner Bahnhof.
..bei der Heiliggeistkirche am Berner Bahnhof.
Anita Suter
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Zu Gewalt wurde aufgerufen. Passiert ist aber eigentlich nicht viel. Kaum Sachschäden, keine Verletzten, keine Strassenschlacht. Der eng formierte Demozug schaffte nur den kurzen Weg von der Reitschule bis zum Bollwerk. Dort wurde die unbewilligte «Wipe out WEF»-Demo vom 21.Januar 2012 von der Polizei eingekesselt und aufgelöst. Noch bevor die Lage eskalierte. «Nur» eine Fackel wurde aus der Menge in Richtung der Polizei geworfen. Die Teilnehmer trugen Masken, Helme Schutzbrillen, Schleudern, Knallpetarden und Stöcke auf sich. 153 Personen wurden wegen Landfriedensbruchs angezeigt. Zu Recht, wie das Obergericht am Donnerstag zumindest in einem Einzelfall entschied.

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