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«Angriffe gehören inzwischen leider zum Job»

In der Nacht auf Mittwoch werden in Bern zwei Rettungssanitäter angegriffen. Das ist kein Einzelfall. Vor allem Beschimpfungen und Drohungen haben zugenommen.

Gegen 300 Mal im Jahr müssen sich Sanitäter im Einsatz beschimpfen und bedrohen lassen. Foto: Keystone

Gegen 300 Mal im Jahr müssen sich Sanitäter im Einsatz beschimpfen und bedrohen lassen. Foto: Keystone

Michael Bucher@MichuBucher

Bei der Sanitätsnotrufzentrale Bern gehen pro Tag über 100 Notrufe ein. Jener, der in der Nacht auf Mittwoch via Notrufnummer 144 einging, klang wie ein ganz normaler Fall.

Auf der Grossen Schanze liege ein Mann bewusstlos am Boden, hiess es. Was dort auf die zwei ausgerückten Rettungssanitäter wartete, war jedoch alles andere als normal und endete mit einem Spitalaufenthalt der zwei Retter.

Dem medizinischen Notfall ging offenbar ein Streit voraus. Als die Sanitäter auf der Grossen Schanze auftauchten, lag das Opfer jedoch nicht mehr am Boden, sondern lief umher. Als der Mann die anrückenden Sanitäter erblickte, griff er diese tätlich an.

Berner Zeitung

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