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Angeklagter benahm sich daneben - Prozess vertagt

Der Prozess gegen einen Berner Boutiquebesitzer, der gefälschte Edelmarken verkauft haben soll, wurde wegen dessen Verhalten vertagt.

An bester Lage, in der Berner Marktgasse, soll er in grossem Stil gefälschte Kleider von Nobelmarken wie Gucci, Prada oder Armani verkauft haben: Letzten Montag musste ein 43-jähriger Türke vor dem Kreisgericht Bern-Laupen antraben, weil er für mindestens eine halbe Million Franken Fälschungen importiert und in seiner Boutique feilgeboten haben soll. Zudem werden ihm weitere Delikte wie Drohung, Nötigung und Betrug vorgeworfen.

Der Prozessauftakt verlief einigermassen chaotisch: Zuerst erschien der Angeschuldigte verspätet, dann beantwortete er Fragen nicht und sorgte mit seinem grossspurigen Auftreten für Kopfschütteln. Nach der Mittagspause erschien er gar nicht mehr. Gestern nun hat das Kreisgericht entschieden den Prozess abzubrechen und ein Gutachten einzuholen. Voraussichtlich nächstes Jahr wird der Prozess wieder aufgenommen.

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