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Anbauschlacht im Zentrum Paul Klee

Natur und Kultur kombiniert: Mit dem Projekt Fruchtland geht das Zentrum Paul Klee diesen Sommer unter die Landwirte.

Vorne das Monument, dahinter das Fruchtland: Das Zentrum Paul Klee will auch diesen Sommer Sonnenblumen anpflanzen (Archivbild).
Vorne das Monument, dahinter das Fruchtland: Das Zentrum Paul Klee will auch diesen Sommer Sonnenblumen anpflanzen (Archivbild).
zvg/ZPK

«Monument im Fruchtland» lautet die Adresse des Zentrums Paul Klee (ZPK) und heisst ein Werk des Künstlers. Und ab diesem Sommer wird der Name zum Programm. Das ZPK will neu mit dem Thema Fruchtland eine Brücke zwischen der Kunst und der Agrarwirtschaft schlagen.

Auf dem Grundstück des ZPK sollen die Besucher ab Mai erleben können, wie Natur, Kultur und Agrikultur miteinander verbunden sind. Geplant sind eine interaktive Ausstellung, Veranstaltungen und Kunstinstallationen. Rund 2,5 Hektaren des zum ZPK gehörenden Umlandes werden ackerbaulich genutzt.

Mais, Sonnenblumen, Bienen

Die Ackerfläche entspricht einer ortsüblichen landwirtschaftlichen Produktion in der die Kulturen jährlich wechseln. Die Bewirtschaftung erfolgt laut ZPK nach den Kriterien einer möglichst nachhaltigen Landwirtschaft.In diesem Jahr werden im Feldinnern Mais, aussen Sonnenblumen und im Umfeld Ökoflächen (z.B. Magerwiesen) angesät.

Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Bienen und anderen Nützlingen wie beispielsweise Spinnen oder Insekten. Das ZPK möchte mit dem Projekt die Schönheit und das kreative Potenzial der Natur aufzeigen.

Aber auch Probleme wie beispielsweise die Versorgung der Welt mit genügend und gesunden Nahrungsmitteln oder die durch menschliches Tun gefährdete Umwelt sollen thematisiert werden. Partner des Projekts sind die Hochschule für Agrar-Forst- und Lebensmittelwissenschaften in Zollikofen sowie die Stiftung Biovision, die sich für ökologische Entwicklung einsetzt.

Ab Herbst können im Museumsshop des ZPK Produkte aus der eigenen Ernte gekauft werden, darunter Honig, kalt gepresstes Sonnenblumenöl oder Branntwein. Auch das Restaurant Schöngrün plant Produkte aus heimischer Produktion zu verwenden.

Fruchtland im ZPK: Fibonacci, Klee und Bienen, öffentliche Führung immer Samstag ab dem 9. Mai; Startschuss zum Saisonbeginn am 9. Mai; Infoparcours für Schulklassen und private Führungen auf Anfrage; weitere Anlässe des Projekts unter www.zpk.org

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