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Alpabzug auf dem Bundesplatz

Wenn sich auf dem Bundesplatz Ziegen und Schafe in ihren Gehegen tummeln und Bern einen Alpabzug erlebt, dann führen die Berner Bauern ihre Sichlete durch.

Kontaktpflege mit den Konsumenten war am Montag auch das Ziel der 10. Sichlete.

Der Präsident der LOBAG, der Landwirtschaftlichen Organisation von Bern und angrenzender Gebiete, Walter Balmer wies in der Begrüssung der Gäste auf die gestiegene Nachfrage nach Nahrungsmitteln hin.

Dies sei nach jahrelangem Abwärtstrend ein wichtiges Zeichen. Es gebe den jungen Bäuerinnen und Bauern eine Perspektive für die Zukunft. Die Ernährungssicherheit gewinne an Stellenwert.

Mit Kartoffeln gegen Hunger

Das viertwichtigste Grundnahrungsmittel weltweit nach Reis, Weizen und Mais, die Kartoffel, hatte im UNO-Jahr der Kartoffel auch an der Sichlete einen besonderen Platz. Der Präsident von swisspatat, Peter Pfister, wies auf dem Bundesplatz auf den wichtigen Beitrag der Knolle bei der Bekämpfung des Hungers hin.

Pfister erwähnte Projekte der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) in Nepal, Bhutan, Pakistan und Lateinamerika. Im Auftrag der DEZA habe swisspatat zudem ein Kartoffel-Projekt in Nordkorea gestartet. Es sei gelungen, die Erträge dort auf europäisches Niveau zu heben.

«Wilde» als Schönste

Zur Sichlete gehörte auch dieses Jahr ein Alpabzug durch die Altstadt auf den Bundesplatz, eine Treichlergruppe, die den Anlass lautstark eröffnete, ein Schaumelken und die Wahl der vierbeinigen Miss Sichlete.

Als Miss Sichlete ging am Anlass die Kuh «Wilde» hervor. Vordere Ränge habe sie schon in früheren Jahren erreicht. Mit der hohen Bewertung 55/54/97 habe sie zu den Favoritinnen gehört, sagte ihr Züchter Beat Haldimann aus Signau auf Anfrage.

SDA/mus

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