Alles neu in der Quartierbeiz Eiger

Bern

Wo früher das Restaurant Eiger war, entsteht wieder eine Quartierbeiz. Dahinter stecken die Fondation-Gad-Stiftung und zwei Berner Gastroprofis. Im April soll der Betrieb in Bern starten.

Das Restaurant Eiger hat einen neuen Besitzer: Im April eröffnet hier die Fondation-Gad-Stiftung ein neues Lokal. Derzeit wird noch umgebaut.

Das Restaurant Eiger hat einen neuen Besitzer: Im April eröffnet hier die Fondation-Gad-Stiftung ein neues Lokal. Derzeit wird noch umgebaut.

(Bild: Beat Mathys)

Die Fenster des ehemaligen Restaurants Eiger sind abgeklebt. Vergangenen Herbst ging der Betrieb an der Belpstrasse 73 zu. Hinter den Kulissen tut sich aber bereits wieder etwas. Wer einen Blick ins Innere der ehemaligen Quartierbeiz erhascht, sieht, dass gebaut wird. «Wir sind am Umbauen», sagt Rolf Zumstein, Geschäftsführer der Fondation-Gad-Stiftung. Er bestätigt, dass die gemeinnützige Stiftung das ehemalige Eiger übernommen hat und dort im April ein neues Lokal eröffnen wird. «& Eiger» wird das Restaurant heissen.

Der Name Eiger bleibt, ansonsten ändert sich im «& Eiger» aber einiges. Im Gastraum werde alles Inventar rausgenommen, welches im Lauf der Jahre dazukam. Der alte Raum solle wieder zur Geltung kommen. «Wir wollen möglichst viel von der ursprünglichen Bausubstanz erhalten», sagt Zumstein. Beispielsweise werde wieder die Beleuchtung von früher installiert.

Zwei bekannte Namen

Nicht nur der Gastraum, auch die Küche wird derzeit umgebaut. Dort trifft man auf einen alten Bekannten. Thomas Kurt, der Gourmetkoch, der vergangenen Winter mit einem Suppenstand in Wabern für Furore sorgte, wird Küchenchef des «& Eigers». Eine reine Gourmetküche sei aber nicht geplant, sagt Zumstein, man wolle auf hohem Niveau kochen, die Speisen aber zu quartierüblichen Preisen anbieten.

Auf der Speisekarte werden regionale Spezialitäten stehen, kombiniert mit Zutaten von ausserhalb. Auch für Vegetarier und Kinder plane man passende Angebote. Der Mittag sei auf Gäste ausgerichtet, die nur wenig Zeit haben. Schnell und gesund sei hier das Motto. Am Abend wolle man einen Ort zum Verweilen anbieten, wo die Gäste essen, jassen und sich unterhalten können. «Wir möchten eine klassische Quartierbeiz sein, die über das Quartier hinaus eine Bedeutung hat», sagt Zumstein.

Bereits über das Quartier hinaus bekannt ist der Geschäftsführer des neuen Restaurants. Hans «Housi» Rufer war langjähriger Barchef in der Dampfzentrale. Im «& Eiger» wird es keinen klassischen Barbetrieb, dafür eine kleine Bar geben. «Den Kaffee werden wir vom Adriano’s beziehen», sagt Rolf Zumstein. Zu einem späteren Zeitpunkt seien jeweils am Samstag kulturelle Anlässe geplant.

Der Aussenbereich an der Belpstrasse soll neu gestaltet werden. Rund 30 Plätze sind geplant. Wer dort im Sommer Platz nimmt, kommt möglicherweise in den Genuss von selbst gemachter Glace.

Berner Zeitung

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