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Alexander Tschäppät leidet an Krebs

Der frühere Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät kämpft gegen ein Krebsleiden. Dennoch will der SP-Nationalrat an der Frühlingssession dabei sein.

An der Frühlingssession, die morgen Montag beginnt, will der Nationalrat trotz Krebsdiagnose teilnehmen.
An der Frühlingssession, die morgen Montag beginnt, will der Nationalrat trotz Krebsdiagnose teilnehmen.
Beat Mathys

Es ist eine Geschichte mit grosser Tragik: Der ehemalige Stadtpräsident Alexander Tschäppät bestätigte am Sonntagnachmittag per SMS, dass er an Krebs erkrankt ist. Nur 14 Monate nach seinem Abgang aus dem Erlacherhof nimmt nun eine gesundheitliche Herausforderung seine ganze Kraft in Anspruch.

Am Morgen hat der «SonntagsBlick» sein Krebsleiden öffentlich bekannt gemacht. Weitere Fragen zur Krankheit wollte er nicht beantworten. «Ich will aus meinem Schicksal keine grosse Sache ­machen und lieber über das ­Leben statt über meine Erkrankung sprechen», liess er sich vom «SonntagsBlick» zitieren.

An der Session dabei

Tschäppät hat rund um seine ­Erkrankung eine Kommunikationsstrategie gewählt, die nicht seinem offenen und ­direkten Politstil entspricht. ­Bereits Ende 2017 kursierten in der Stadt Bern Gerüchte über seine Erkrankung. Diese Zeitung sprach ihn darauf an, und er bat darum, von der Publikation eines Artikels abzusehen. Einen Wunsch, den wir bis jetzt respektieren konnten.

Seiner Funktion als SP-Nationalrat konnte er bislang nach­gehen. An der Wintersession war er dabei. Und am Montag beginnt die Frühlingssession. Trotz seiner Erkrankung will er daran teilnehmen: «Das gedenke ich sehr wohl zu tun», sagte er zum «SonntagsBlick».

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