Ära der Pery-Bar und Räblus endet

Bern

Die legendären Partylokale Pery-Bar und Räblus in Bern sollen an die Zunft zu Schmieden verkauft oder vermietet werden.

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18 Monate nach dem Brand sind die Tage der Stadtberner Partylokale Räblus und Pery-Bar wohl gezählt. Vor einem Monat machte Wirt Vincent von Wattenwyl das Speiserestaurant Räblus im ersten Stock und die Pery-Bar im Parterre dicht. Und jetzt ist der Schriftzug über der Türe abmontiert worden. Die Liegenschaft gehört der Bauunternehmung Ghielmettis Söhne in Bern.

Jetzt lüftet CEO Freddy Ghielmetti das Geheimnis seiner Pläne für die zukünftige Nutzung der Liegenschaft: «Ich stehe in Verhandlungen mit der benachbarten Zunft zu Schmieden, welche die Schmiedstube betreibt», sagte er gestern. Er biete der Zunft die Möglichkeit an, die Liegenschaft zu kaufen oder zu mieten, so Ghielmetti. «Die Zusammenlegung der Liegenschaften würden Synergien bringen und wäre für den Schmiedenplatz eine grosse Aufwertung», betont er.

Die Weiterführung der Räblus im ersten Stock kommt für ihn nicht mehr infrage. Die oberen Stockwerke sollen als Sitzungszimmer für die Zunft genutzt werden. «Im Parterre soll jedoch ein Restaurant oder eine Bar weitergeführt werden», stellt er in Aussicht. In welcher Form das Lokal dereinst betrieben wird, soll dann der Käufer oder Mieter selber bestimmen.

18 Monate nach dem Brand in der Räblus und Pery-Bar ist noch immer unklar, warum es innert drei Stunden zweimal brannte und wer die Liegenschaft angezündet hat. Zwei Strafverfahren sind noch hängig.

Berner Zeitung

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