Zum Hauptinhalt springen

Abwarten und Kaffee trinken – für die SP die falsche Strategie

Die SP steht vor Veränderungen. Aushängeschild Alexander Tschäppät tritt nicht mehr zu den Wahlen 2016 an. «Nicht träge werden», lautet as Motto von Fraktionspräsidentin Annette Lehmann zur Halbzeit der Legislatur.

SP-Fraktionspräsidentin Annette Lehmann beim Kaffeetrinken und Orakeln in der «Rösterei» von Blaser Café. «Wir werden bereit sein», sagt sie im Hinblick auf die Wahlen 2016 und Alexander Tschäppäts Abgang.
SP-Fraktionspräsidentin Annette Lehmann beim Kaffeetrinken und Orakeln in der «Rösterei» von Blaser Café. «Wir werden bereit sein», sagt sie im Hinblick auf die Wahlen 2016 und Alexander Tschäppäts Abgang.
Susanne Keller

in Blick auf den Kaffeesatz, und für Annette Lehmann ist die Sache klar: Rot-Grün-Mitte ist und bleibt in der Stadt Bern in der Mehrheit. «Ein grosser, kompakter Block.» Könnte der feine Riss im Kaffeekuchen nicht die Grüne Freie Liste sein, die bei Abstimmungen im Stadtrat hie und da aus dem RGM-Bündnis ausschert? «Gut möglich», räumt die SP-Fraktionspräsidentin ein. «Aber daran sieht man eben, dass bei uns verschiedene Meinungen möglich sind und das Bündnis dennoch nicht auseinanderfällt.» SP, Grünes Bündnis und GFL würden sich in gewissen Punkten unterscheiden. «Wären wir uns immer einig, müssten wir kein Bündnis sein, sondern eine Partei.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.