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Aare zu hoch für Kiesabbau

Die Kiesabbauarbeiten beim Schwellenmätteli sind aufgrund des hohen Wasser­standes der Aare vorläufig unterbrochen.

Blick ins Mattequartier: Der Kiesabbau muss warten, bis die Aare weniger Wasser führt.
Blick ins Mattequartier: Der Kiesabbau muss warten, bis die Aare weniger Wasser führt.
Raphael Moser

Alle zwei bis drei Winter wird unterhalb des Schwellenmätteli Kies aus der Aare entnommen. Dafür wird Kies aufgestaut, damit Lastwagen Zufahrt zum Material haben. Sehr zur Freude einiger Berner, die an den Wochenenden verbotenerweise den meterhohen Kieshaufen erklimmen.

Damit und auch mit dem Kiesabbau ist seit dem Wintersturm Burglind Schluss: «Der Regen von Freitag hat den Wasserstand ansteigen lassen, sodass ein Abbau derzeit nicht möglich ist», erklärt Silvia Hunkeler, Projektleiterin Wasserbau beim Kanton.

Die Aare fliesse mit einer Menge von 250 Kubikmetern pro Sekunde ab. Damit die Firma Marti, welche die Ausschreibung des Kantons für sich entschieden hat, weiterarbeiten kann, sollte der Wert um 120 Kubikmeter liegen.

Die Kiesentnahme findet regelmässig statt, damit der Hochwasserschutz gewährleistet ist. Das entnommene Material wird teilweise in Kantonsprojekten entlang der Aare wiederverwertet, der Rest werde an die aus­führende Baufirma verkauft, so Hunkeler.

Da man mit Wasser arbeite und Winterhochwasser erwarten müsse, sei diese Ver­zögerung kein Problem. «Dass die Aare aber aktuell so hoch ist, ist für diese Jahreszeit sehr ungewöhnlich», sagt sie. Sie rechnet damit, dass sich die Lage bis Ende Woche entspannen wird.

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