A6 Erneuerung: Erstes Drittel bald geschafft

Die A6 Totalsanierung dauert bis 2024. Der Abschnitt zwischen Rubigen und Kiesen ist nun kurz vor dem Abschluss. Es fehlt nur noch der Autobahnanschluss in Rubigen inklusive Holzbrücke für Fussgänger und Velofahrer.

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Es ist ein Mammut-Projekt. Die Gesamterneuerung der A6 zwischen Rubigen und Spiez. 34 Kilometer Autobahn werden bis 2024 totalsaniert. Kosten: rund 700 Millionen Franken.

Wer regelmässig auf dieser Strecke unterwegs ist, muss seit Frühling 2015 Verkehrsbehinderungen und Temporeduktionen in Kauf nehmen. Es braucht Geduld - auch noch weiterhin.

Aber: eine gute Nachricht gibt es. Das erste Drittel ist bald geschafft. Die A6-Totalsanierung ist in die Abschnitte Nord, die Strecke zwischen Kiesen und Rubigen, Mitte, jene zwischen Kiesen und Thun-Süd und Süd, die Strecke zwischen Thun und Spiez aufgeteilt. Der Teil Nord steht nun kurz vor dem Abschluss. Das teilt das Bundesamt für Verkehr (Astra) am Freitag mit.

Ab Montag folgt nur noch das Finish, anders gesagt: Der Anschluss Rubigen. Ziel sei es, den Verkehrsfluss und die Sicherheit zu verbessern, schreibt das Astra. Unter anderem werden die zu kurzen Linksabbiege-Spuren auf der Brücke verlängert. Um den Platz dafür zu gewinnen, hat es auf der Brücke künftig keinen mehr für Fussgänger und Velofahrer. Das heutige Trottoir wird als Fahrspur umgenutzt.

Aber keine Sorge: für den sogenannten Langsamverkehr entsteht eine hübsche Alternative: Eine separate Holzbrücke einige Meter nördlich über die Autobahn. Sie soll den Velofahrenden und Fussgängern so schnell wie möglich zur Verfügung stehen, schreibt das Astra, damit sie den Verkehrsknoten ausserhalb der Baustelle passieren können. Die Stahlbeton-Stützen für die neue Langsamverkehrsbrücke sind bereits erstellt.

Auch 2017 ist mit Rückstau zu rechnen

In den kommenden Monaten werden die weiteren Fundamente gebaut und anschliessend die Holzstege und die Brücke eingehoben. Gleichzeitig wird auch auf der Brücke der Kantonsstrasse gearbeitet. Zwischen dem Denner-Kreisel und der Aarebrücke werden verschiedene Mittelinseln entfernt und durch Provisorien ersetzt. Die Verkehrseinschränkungen in dieser Zeit sind minimal. Es wird nur örtlich im Rahmen von Tagesbaustellen gearbeitet.

Voraussichtlich ab Ende Januar beginnt dann die eigentliche Umgestaltung des Anschlusses. Um den Platz für die Bauarbeiten zu schaffen, werden Fahrspuren verschmälert und Abbiegespuren verkürzt. Das aber kann dann zu Rückstaus führen. Die Arbeiten am Anschluss Rubigen dauern laut dem Astra ungefähr bis November 2017. Die Abschlussarbeiten sind für 2018 vorgesehen.

Im Projekt inbegriffen ist der Bau einer Strassenabwasser-Behandlungsanlage SABA zwischen der A6 und den Ein- und Ausfahrtsrampen.

mbu/pd

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